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Das bei jener Marienkirche von der Äbtissin Godestigegründete Stift „auf dem Berge" (up den Luttenberg vorHerford)*), dessen Präbenden die Äbtissin des Mutterklostersvergab, wurde zugleich seitens der Herforder Abtei mit Güternaus dem eigenen Besitzstande ausgestattet. Diese Güter derAbtei, geschenkte oder erworbene, welche Äbtissin Godestidem Kloster zum Berge überwies, sind in einer UrkundeBischof Bernhards I. von Paderborn v. J. 1151 aufgezählt;es liegt uns da ein Beleg für einen Teil des Besitzes derAbtei selbst aus jener Zeit vor. Die Güter lagen in Eggering-husen, Bertelingusen, Tihedengusen, Ehchem, Hetheredingusen,Luppinchusen, Bech, Eillesbusen, Adalhardigtarpe, Hucheri,Silethe, Ebbinchusen, Sutterinchusen, Treine, Milso, Ubbe-dissen, Herthersen, Cisebrac, Hildewalessen, Kocrethe, Vilsin-thorpe, Bavenhusen, Cnollen, Thinighe, Eginthorpe, Thornig-thorpe, Bikehusen, Esedigthorpe, Manen, Hethe, Erpigthorpe,TJkessen, Suthlinegere, Lare, Wigerenchusen, Eisbergen, Ar-theren , Herdereshusen, Dumere, Tran, Velthem, Saltuflen,Lenethe, Julenbike, Gestla, Meppidisla, Stemmhem, Fritheres-huthe, Alwardessen, Alerbike, Hesligge, Dunnethe, Bukkessen,Bernincthorpe, Suitherdincthorpe, Aldenthorpe, Boienhus, Ger-dene, Livenstide, Wendene, Borge, Vanen, Brochusen; hinzukam Weinertrag in Ludenestarpp; sie wurden mit allem Zubehöran Gebäuden, Land und Leuten dem Tochterstifte übergeben.Zu jenen Gütern fügten von den Nachfolgerinnen Godestis dieÄbtissin Adelheid Bertelwic, die Äbtissin Gisela Bracwide,sodann von den Dienstmannen des Stifts Herford KemwardWesterengere, Everhard Spredow, ein gewisser Eppo Län-dereien um Herford, Johannes Buttinctharp, der JHostergeist-liche Tiderich Merle und Hemerynge und der Dienstmann Arnoldv. Lubbere (Libere) mit Zustimmung der Äbtissin JudithSutlinegere. Die Stiftsfräulein selbst erwarben mit ihrer Arbeitvon einem gewissen Godfrid einen Teil eines Ludenestharper
1) Monasterium S. Mariae ad montem visionis extra muros oppidiHervordiensis nennt es eine TJrk. des Erzbischofs Sigfrid v. Köln v. 3.Jan. 1289 (1290?) (Staatsarch. Münster, Urk. des Stifts auf dem BergeNr. 18).