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DIE BRIEFE
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generaiatszeit unter dem Titel: „Fragmentum Epistola-rumD. PetriDelphiniOrdinisCamal. sero ad manusperventum ne pereat. Annorumque servato ordine merito hieapponen. Placuit." S. 95 folgt ein Verzeichnis der Briefempfän-ger, nur vierzehn Namen. Hierauf beginnt eine neue Seiten-zählung mit der Überschrift: „D. Petri Delphini Veneti,Generalis Camald., Epistolarum Tomus Primus Liber I." Statt„Tomus Primus" sollte es jedoch „Pars Prima" heißen; denn ihrentspricht später eine „Pars Secunda" und „Pars Tertia". Jederdieser drei Teile zerfällt in zehn Bücher, jedes Buch in hundertBriefe, so daß hier dreitausend Briefe geboten sind. Zeitlich reicht
Pars I vom 15. Dezember 1480 bis 7. Oktober 1491;
Pars II vom 4. Februar 1492 bis 30. Dezember 1498;
Pars III vom 2. November 1498 bis 25. Juni 1505.Der Schreiber bemerkt am Schlüsse des dritten Teiles: „FinisEpistolarum tertiae partis R mi D. Petri Delphini, patritii Veneti,Generalis Ord. Camal. Reliquas vero usque ad annum 1524 nonpotui invenire, nisi in volumine impresso anno 1524 prima Martii."Beigegeben sind dann noch verschiedene Reden und Ansprachen,welche Delfin bei Kapitelsversammlungen und vor den Päpstenvon S i x t u s IV. bis L e o X. hielt, endlich Reden Traver-s a r i s vor dem Konzile von Basel und vor Kaiser Sigismund.Wie ersichtlich, kennt der Schreiber die Druckausgabe; er machtalle hier aufgenommenen Stücke in seiner Sammlung in der Weisekenntlich, daß er dem entsprechenden Briefe das Buch und dieNummer des Druckes beifügt, wie er auch etwaige Auslassungendes Druckes durch rote Klammern und das Wort: „Vacat" amRande kennzeichnet.
Eine Nachlese ungedruckter Briefe Delfins veranstaltete J. M a -b i 11 o n , der berühmte Mauriner, als er 1686 auf seiner italieni-schen Reise auch nach Venedig kam. Die vier Briefbände, aufwelche er in der heiligen Einsiedelei stieß 21 , gewährten ihm reicheAusbeute; er entlehnte ihnen vierundsiebzig Schreiben, darunterdie ausführlichen Berichte, welche Delfin 1513 seinen veneziani-schen Getreuen Jakob von Brescia und Euseb Prioliüber die Unbilden und Verfolgungen, denen er von seiten Quirinsund Justinians ausgesetzt war, erstattete. In Venedig nahm ervon den einhundertsiebenundsechzig Vorgeneralatsbriefen Ab-schrift, welche er in der Bibliothek des Klosters S. Matthias auf