Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
257
Einzelbild herunterladen
 

V,',

25?

«uch Oehl und Butter. Von Nochelle sotten jährlichganze Schiffsladungen voll nach America gehen: abetin Frankreich selbst schätzt man sie nicht, sondern bloßper gemeine Mann pstegt sie zu essen. Apltius be-schreibt die verschiedenen Zubereitungen der Schne-cken bey den Römern: Dwscorides nennt dieseSchnecken eine der schmackhaftesten und gesundestenFleischspeisen, und Matthiolus sagt, daß sie im Win-ter am schmackhaftesten seyn sollen, wo man sie neben!den Baumwurzeln ausgräbt: an hohen Orten sott ihrGeschmack ebenfalls besser seyn als in niedrigern Ge-genden.

Unter den übrigen Konchylien werden folgendeArten vorzüglich gegessen:

a. Die Meertulpe 0^5 ^/6«5//) Diese warin ältern Zeiten, nach Wormius, eine Leckeren.

d. Die Bohrmuscheln (?/w/^/) werdenVorzüglich gerübmt. Diese Schaalemhlere liegen inder Mitte der Felsen, und man muß mit aller Gewaltihre festen Wolinplatze erst zertrümmern, ehe man dasThier selbst bekommen kann.

Die Dattelmuschel Onoi^s ^H^/) ist dieschmackhafteste von allen Pholaden, und findet sich uwler andern häufig auf Minorca. D'ArgMvllle be-zeugt an mehrern Stellen, daß dieses SchaalentlnerVen Vorzug vor allen Konchylten, selbst vor den Au-stern , verdiene: man kann eine grosse Menge davongemessen, olme die geringste Unbequemlichkeit zu spü-ren. Bey Cioita' vecchia werden die Pholaden aus-serordenllich fett nnd lecker gefunden. Bey Anconasoll es die größten unter diesen Bohrmuscheln geben.2. Theil. R Oft