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2 (1792)
Entstehung
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279
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Auch in Ungarn und in der Wattachey hat dergeringste Bauer seine Eisgrube. In Konstantino-pel macht man alles Scherbet aus Schnee und Eis.Heberer von Bretten mußte selbst an solchen 18Klaftern tiefen Eisgruben arbeiten, und beschreibt dieArt, wie diese Keller angelegt waren. Das Eis wirdsehr theuer bezahlt, und ein einzeler Privatmannkann für 8v, OOO Ducaten verkaufen. In Per-sien und jetzt auch in China ist, trotz dem Geschmackean warmen Theewasser, der Genuß des Eises allge-mein. In Lima kommt eine große Menge Eis vonden umliegenden Bergen, und der Pächter des dorti-gen Eisbandels bezahlt dafür jährlich 80,000 Reichstthaler. 6?)

Ungeachtet das kalte Wasser schmackhafter alsdas warme ist, so ist man doch sehr oft geuöthigetdasselbe abzukochen, damit die groben schädlichen Be-standtheile sich absondern und zu Boden setzen. Umdas abgekochte Wasser schmackhaft zu machen, hatman verschiedne Materien zugemischt, denen das Vor-urtheil einen Geschmack beylegte, oder die man fürgesund hielt. Verschiedne Gewächse werden zu die-sen Aufgüssen oder Abkochungen genommen, von de-nen man theils die Wurzel, theils die Früchte, theilsdie Blätter zu dieser Abkochung gebraucht. Nicht sel-

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63) In Moskau wird (Nuas, ein säuerliches Geträwte, das von Wasser, Sauerteig und Habermchl betreitet wird; so wie auch Bus«, ein starkes von Hustbereitetes gegohrnes Getränke, des Sommers in al,len Straßen, mit Eis zum Verkauf ausgeboten.

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