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im Winter und Frühlinge eßbar, aber im Sommerschmecken sie nicht gut, und sind mit einer Art vonRande bebaftet, die von einem Insecte verursachtwird. Sie werden sowohl frisch gebraten, als auchtiüt Essig eingemacht, versendet. Die Italiener le-gen die lebenden Pricken in Malvafler, worin sie ster-ben müssen, und dann einen leckern Geschmack bekom-men. In Kurland giebt es ausserordentlich großePricken, sie werden im December gefangen, und inSchnee gepackt, versendet. Ausserdem besteht dieBereitungsart darin, daß man die lebendigen Pricken,zehn bis zwölfmahl wechselsweise mit Salz uud Asche,vermittelst eines stumpfen Besens, von dem ankleben-den Schleime reinigt und abwascht, sie dann mitSalze kocht, hierauf sie ans einen Rost legt und bra-tet, und endlich eine Brühe aus gekochtem scharfenEssig mit Lorbeer-Blättern, Gewürze und Pfefferdarüber gießt") ^)
2. Ro-
*) Hiebey kann ich nicht umhin, einen Irrthum neue,rer Naturforscher zu berichtigen, als ob nämlich dieältern Griechen keine Lampreten und Pricken ge,kannt hätten. Ich erbiete mich zu einem möglichststrengen Beweise, daß die «<^Xy des -Hippokratesunser ?. ma^««l, und seine F^l unser ?. F«n'a,,.?" ist. Spr.
22) Da d»'e Nüssen in der Schlacht von den Schwedenunter Karl Xll. in die Düna gesprengt wurden,nnd nachgchends die Fischer sehr viele dieser ertrunlkenen Nußen ans Land mit den Netzen zogen, fandman, daß sich eine unsägliche Mcnge Pricken, an diesetodten Leichname angesogen hatten; dieser Anblickvereckelte bey den siegreichen Schweden, die Liebha,
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