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2 (1792)
Entstehung
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184
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weiß mit Zuverlaßigkeit, daß das Schlangengift dannbloß seine schädlichen Wirkungen äussere, wenn esunmittelbar in das Blut kommt. *) Dies habenRedl's Beobachtungen in neuern Zeiten sehr gut er-wiesen. ")

5) Wir wissen gegenwärtig, daß das Viperngift wetder unmittelbar auf das Blut wirkt, noch eine Gelrinnung in demselben hervorbringt, sondern daß esdurch ursprüngliche Erschöpfung der Reizbar-keit tödtet Seine Wirkungen kommen also mitden Effecten des Kirschlorbeer.' Wassers genau übenein. Spr.

21) Das Fleisch der Viper ward gekocht, von denAlten nach dem Zcugniße des Plinius und Galenals Mittel gebraucht, welches die Heilung alter<ser Schäden beförderte und den Aussatz und dieLlcpKgntiall8 heilte. Heutzutage wird der medicünische Nutzen des Vipernfieisches stark bezweifelt,und daher dasselbe wenig gebraucht. Sir RenelmDigby pflegte nach Reglers Zeugniße, seine Ge«mad n, mit Kapaunen zu speisen, welche mit Vupernftnscke waren gemästet worden. Die Versuchewelche man mit den Vipern gemacht, sind nicht allegleichförmig ausgefallen, weil man die ägyptischeViper, die des Nedi, und die Englische Viper mit. eimander verwechselt hat. Die Englische schwarze Vi-per ((^oluder ?relier t..) und die gemeine Viper((Üo1uder VerU5) hat l)r. Laurenti in Wien nicht gif?tig gefunden. Dahingegen war die Viper des Redi,welche vom /^lärovanäi S. 115. 116. vorgestelltist, sehr giftig, und den gebißenen Thieren allezeittödtlich; nur das Plenckische mit Gummischleimversetzte Quecksilber und die Wurzel des in Apoche,ken üblichen Enzians (Sentiüna wteg) warenallein kräftige Gegenmittel. F.

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