Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
178
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xes Gericht, als wenn das Fleisch auf andere Art zu-bereitet wird. Plasiron nennt man das Bauch-schild, worauf man drey bis vier Finger dickes Fleischmit dem Fette sitzen laßt, welches grün und delicat ist.Man backt dieses Plasiron im Ofen, mit Zitronen*-safr, Piment, Pfeffer, Salz und gestoßenen Ge-würznelken: das Feuer im Bratofen darf aber nurgelinde seyn, und man muß oft mit einem hölzernenSpieß hinein stoßen, damit die Brühe den BratenWnzdnrckdringe. Nachher tragt man das ganze Stückauf den Tisch, und schneidet Scheiben dayon ab, dieman mit der Brühe ißt. Labat rühmt den Geschmackdieses Gerichts ausserordentlich. ^ ?)

Die übrigen Schildkröten sind nicht sehr be-tübmt. Die Carette <^. lM^^'^tH) hat, nachRajus, einen unangenebmen Geschmack: das Fleischist grob, zähe und unschmackhaft. Die Eyer der Ca-rette sotten aber, nach Browne und Fermin, weitbesser schmecken, als die Eyer der Riesen-Schildkröte.Auch hat sie in anderer Rücksicht einen höhern Werthals die letztere, weil die Schaale zu den besten Ar-beiten genutzt wird.

Der Termpin C^. <^o/l«H ) ist eine kleineSchildkröte in Nord-Amerika, die in großen Haufenzusammen lebt, und auf die vornehmsten Tafeln in

Ja-

19) Die Riesenschildkröte ist die beste zum Essen undihr grünes Fett sehr delikat. Ralllpascl? und Rftl-lapie sind Benennungen der oberen und unterenSchaale der Niesenschildkröte, welche unstreitig sehrwohlschmeckend sind: allein man muß sie wenig!stens 24 Stunden lang kochen. F.

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