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2 (1792)
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chen konnte. Ueberbaupt sollen die Landschildkrötenviel Aehnli ckkeit imc dem Lammflelscb baden, aberweit fetler sein. Das Fett lst ungemem weiß, gerinntlucht, und bekommt einem allezeit wohl, man magso viel essen als man will. Die Leber ist der größteLeckerbissen. Auf Bourbon und Isle de France sol-len die Landschildkröten ganz vorzüglich lecker seyn.

In der Gegend von Haleb essen die Christen dieseThiere als Fastenspeise. Nach Forskel Neben auchdie Griechen die Eyer und Leber der Landschildkröten,als Fastenkost, ungemein. Sie hauen den Kopf ab,und trinken das rolie Blut mit Vergnügen.

Die gemeine Flußschlldkröte OL57VV0 v,'.

6ic«/^//) wlrd in Italien und Dalmatien sehr häufigund gern gespeiset. In den Landern an der Oonangehört sie ebenfalls zu den gewöhnlichen Gerichten.

Eine kleine Landschildkröte auf dem Kap (I.pttMs) soll, nach Sparrman's Bericht, wie jungeHühner schmecken. In Brasilien wud eine Land,schildtröte, Iadoti, wegen ihrer leckern Leber ge-rühmt. Auch auf den Antillen gehören tue Landschild-kröten zu den ausgesuchtesten Oelicatessen.

Die Seeschildkröten pftegen gemeiniglichgrösser zu seyn als die Landschildkröten. Auf der )n,sel Ascenfion wiegen sie gar 5-0 bis 7c>c> Pfund.Ihr Fleisch ist welß und übertrifft das Kalbfleisch anGüte wenn es noch m,t Fett dmchwach en ist: dasletztere verschwindet aber bald, wenn das 3t>er eineZeitlang lcegt.

Die Riesen - Schildkröte (7. M^,) ist

besonders wegen ihrer ausser erdenklichen Größe undihres angenehmen Geschmacks berühmt. Man ver-

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