Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
172
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Die Eier des Tbiers werden von den Freundender Leckereien dem Fleische weit vorgezogen.

Was die übrigen Eldcchstn betrifft; so be-kennt der Herausgeber freymüthig, daß er nicht imStande ist, die Nachrichten, welche uns die Reise-beschreiber von dem Genuß verschiedener Arten dersel-ben angeben, so zu ordnen, daß der Naturforschereine Uebersicht dadurch erlange. Er begnügt sich da-her, mit Gewißheit die 1^. D?-i?<7<k«6 zu bestimmen,die in Amerika den jungen Hühnern, in Rücksicht ih-res leckern Geschmackes, vorgezogen wird.

Die übrigen Nachrichten von dem Genuß dieserThiere geben keine Idee von den Arten, die eigentlichdamit gemeint sind. Die Talügoya auf Feilonist drey Viertel Fuß lang und von köstlichem Ge-schmacke. Die Zingalesen ziehen sie allen Fleischge-richten vor. Auf Amboina macht man sehr vielaus dem sogenannten rvt?mpk33n; einer Eidechse,die noch delicater schmecken soll als der Leguan, undmit dem Schildkrötenfielsche viel Ähnlichkeit hat.Das Fleisch ist weiß und wohlschmeckend, wie Ham-melfleisch, und von einem sehr durchdringenden Ge-ruch. Auch in Ostindien und in Aegypten lebenviele Menschen fast bloß von Eidechsen. Am Sene-gal giebt es auch große Eidechsen, die eßbar sind. InBrasilien findet sich eine Wasser-Eidechse, die bisfünf Fuß lang ist, und ein weisses, süsses und zartesFleisch hat, welches allen andern dortigen Fleischge-richten vorgezogen wird. Lew erzahlt von einer ArtEidechsen, Toukous, in Brasilien; die ein weissesFleisch haben, wie die Kapaune«: welches sehr mür-be und lecker iP, und von ihm zu den besten Fleisch-speisen

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