Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
138
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2. Der Ziesel oder Suslik O^l^o^cite//«/ »i<v^. ^llrl^ss marmot rrx^) wirdvon den meisten Nationen Sibiriens als eine großeLeckeren gegessen. Gegen den Herbst soll das Fleischspeckfelt werden. Die Khalmücken kochen es mit sau,rer Milch, oder auch mit Koumiß, und halten diesfür das köstlichste Gericht. Die Buraten lieben diesFleisch vorzüglich. Auf dem Kap sollen die Zieselvortrefflich seyn, wie Kolbe versichert. *) ')

3. Der

ten Kopf, und durch die Spur eines Daumens anden Votderfüßen. Spr.

*) Schwerlich hat Rolde auf dem Kap Ziesel gegessen.Dies Thier erstreckt sich nördlich weit über den 60,sten Grad, geht abe:. nach de Bruin, in Asiennicht unter den dreissigsten Grad herunter. Wahr-scheinlich war es eine cgvis, die der ehrliche Aol-be für den Fiejel hält. ^

i) Weder Ziesel noch Cavia ist das am Kap gegesseneThier, sondern ein besonderes, wirklich den Nagernverwandtes Geschlecht. Am Kap nennt man sieManlwürfe. allein der Bau der Zähne ist von denender Maulwürse verschieden. Ich war willens eineneue Gattung unter dem Nahmen kossor daraus zu

, machen, allein man kann sie, wie ich glaube, umnicht die Gattungen (Genera) ohne Noth zu venmehien. unter die Murmelthiere rechnen, und inder Rücksicht könnte also Kolbens Ziesel unser kos-lor oder Klülmosg cgpenssz und leuco^8 seyn.Luffon hat sie beyde, nach Allemands Zeichnungenim 52. Th. des Supplement, e6!t. in i2mc> aufder z6tcn und Men Tafel vorgestellt. Das qrsßeere Thier, welches man den Zöünen-Maulumrf

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