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2 (1792)
Entstehung
Seite
130
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g>uch soll das Fleisch der griechischen Ziegen einentveit bessern Geschmack haben, als in Deutschland.In Bengalen und im nördlichen Africa gehören dieZiegen zu dem gewöhnlichen Schlachtvieh: siesollenin dem letztern Lande auch sehr fett und wohlschme-ckend seyn, da sie mit Datteln und andern Früchtengemästet werden. In Kongo zieht man ebenfallsdas Ziegenfleisch dem Schaaffieische vor. Auf denKapoerdischen Inseln verschneidet man die jungen Zie-genböcke , und diese werden denn ausserordentlich fett,da sie bloß von aromatischen Krautern leben. Auchin Jamaika, Surinam und auf Juan Fernandez ge-rathen die Ziegen sehr gut, und das Fleisch hat einenvortrefflichen Geschmack. ^)^ Die Abart, die man den Louc 6s Iu6a nennt,wird in Guinea ungemein fett, und das Fleisch stehtin hohem Preise.

Von den Armadill's O^I-V O^?//) giebtes verschiedene Arten, die nach den Gürteln unter-schieden werden. Die meisten Schriftsteller rühmendas schmackhafte Fleisch derselben. Gumllla vergleichtdasselbe mit dem leckersten Spanferkel, legt ihm aberdabey doch einen widrigen Bisamgeruch bey. Labatrühmt es zwar auch, so wie alle andere Schriftstel-ler, sagt aber, daß es doch etwas fade schmecke, und

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98) Wenn eine junge Ziege oder Dock, nur nicht zurZeit der Brunst geschlachtet und es von gut gemäste/tem Viche genommen wird, so ist das Fleisch garnicht übel zu essen, wie ich solches selbst versucht habl.

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