Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
113
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Cype

Orsg, quN pgtulo lucst iicsäuw lumbo,dum tibi lurts clatur, 6 lilpiz, 2^6« pipsr.

In Toskana werden die Beccaftgen von Weintrau-ben und Felgen ganz vortrefflich: im August stelltmn ihnen nach. In Littbauen, wo es doch wederFeigen noch Weintrauben giebt, sind die Beccaftgen-^ ebenfalls sehr lecker. In Marokos, Aegypten undSyrien werden sie auch gerühmt. Die köstlichstenaber sollen auf den Inseln des Archipelagus und inrn sich finden. Wenn die Feigen reif werden,kommen sie in unsäglicher Menge in die Gegend vonAm, wo sie, so wie auf Mykone, einen ganz vor-trefflichen Geschmack haben. Die cyprischen Beccaft-gen werden in großer Menge in Essig gelegt und aus-wärts geschickt. Sie sind sehr gesund und leicht zuverdauen: man kann eine große Anzahl davon ge-messen , ohne den Magen zu beschweren. Sie gebenhauptsachlich nach Venedig, wo im Karnaval einebesondere Delicatesse aus cyprischen Beccaftgen ge-macht wird. Um sie so weit verschicken zu können,Pstückt man sie erst, kocht sie alsdann zwey bis dreymahl auf, und legt sie in Fässer mit Essig und Salz.Wenn man sie essen will, so stellt man sie über einKohlenbecken, wo sie denn von ihrem eigenen Fettesehr saftig werden. In manchen Jahren werdenwohl tausend Fäßer voll aus Cypern ausgeführt.Im August werden sie vorzüglich mit Vogelleim ge-langen.

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Uebrigens haben in Italien mehrere kleine VK-

Zel, die von Feigen leben, den Nahmen Lscean^o.

vllna's LsccaKßo (^anapino ist die Grasmücke

2' Theil. H (NV7.