Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
51
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Pfund wiegen: Grose vergleicht den Geschmack mitdem Marke, und Pymrd mit dem Schwänze desbreitschwanzigen Schaafes. RelNlUs gebt noch wei-ter, und versichert, daßldas Rindfleisch auf Mada-gaskar einen weit vorzüglichern Geschmack habe, alsin Europa.

Eine Ochsenbaut, auf hottentottlscke Art zube-teitet, soll, Sparrman's Zeugniß zufolge, einewahre Leckeren sein. In Loango und am Scnegalgiebt es ausserordentlich wohlschmeckendes Rindfleisch:aber in Guinea geräth es sehr schlecht, weil die Wei-de so elend ist.

Am Plütafiuß soll es vortreffliches Rindviehgew: Pymrd versichert, daß man kein fetteres,nmrberes und wohlschmeckenderes Fletfth gemessen kön-ile. Man schneidet es in zwei Finger breite Streifendie gesalzen und an der Sonne getrocknet werden. Esgiebt dort einen so großen Ueberflnß an Rindvieh, daßnm oft nur die Zunge und das Fett nutzt. Die Fellewerden zu Taufenden, ja ganze Schiffsladungen voll,auf die spanischen Schiffe gebracht, und das Fleischüberläßt man den Raubvögeln. Auch in Chili undQuito ist das Rindfleisch vortrefflich, und doch ißtdas Volk Mauleselfteisch lieber. Auch in Lima undGuiana essen die Eingebogen kein Rindfleisch: in demletzlern Lande ist es schlecht, auch in Karthage-m ist es, nach Ulloä, dürre und ohne Saft undKraft. Auf Jamaika ist es zähe, mager, und bloßw Suppen zu gebrauchen: dies schreibt LlNNe' davonAr, tveil das Vieh die dort häufige petiveria frißt.Hurnaby fand in Virginien weit schlechteres Rind-üeisch als in Europa: so wie das von Portorico? wel-

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