Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
24
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ist halb angegangenes UnMtt, welches mchher,«Stücken gehackt, wieder geschmolzen und in sumpfige«Boden-vergraben wird, wo es <o lange liegen bleibtbis es den Geruch eines sehr altern Käses annimmt.

Da der Geschmack an fetten Dingen so wei^geht, so wird man sich nicht wundern, wenn eineMenge Seevögel für eine große Leckerey gehalten wer«den, ungeachtet das Fleisch für einen ungewohntenGaumen gewiß nichts Reizendes hat.

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>on siuhsiwifchen Entenarten ist gewiß dietvilde ElM On"5 H<^?^/, (3!-ä33ncl6N,) die beste:wenigstens wird sie im Herbste so fett, wie eine ge-Mästete zahme Ente: denn dann hat sie reiches Futterauf den nordlandischeN Ackerfeldern. Nach diesenkom-

wen die kleinen Enten (^rtor*). Die Krickente(zn48 Oec^) wird von allen Schriftstellern, wegenihrks leckern Fleisäws, sehr gerühmt. Von den übri-gen Anen werden folgende gegessen:

l. Der Eidewogcl (^. moMma) Man ißtihn in Grönland sehr gerne. Aber in Wermdö Skar-gärd hat er keinen Beyfall gewonnen, und, PlMtoppidNNs Zeugniß zufolge, nähren sich bloß armeLeute von dem Fleische. Es ist zähe, und schmeckt

widrig. ^)

Die

») ^rtor heissen in Ostgothland ganz kleine braune,wilde Enten, die kaum grösser sind als Tauben.(I^e l. c.) Spr.

20) Wahrscheinlich wenn der Eidervoael alt ist. 5