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Die angestellten, zum Theil bis — 19,0 m D. P. (Düsseldorfer Pegel) hinabgeführtenBohrungen ergaben einen Untergrund von mehr oder weniger grobem Kies, untermischtmit sandigen Schichten, somit ausreichend tragfähigen Baugrund. Bei — 18,0 m beganneine feste Mergelschicht.
Bei dem Strompfeiler (Pfeiler 5)und dem rechten Uferpfeiler (Pfeiler 6)— die Pfeiler werden von links abder Reihe nach gezählt —, derenGründung im offenen Wasser er-folgte, w-urde die Pfeilersohle auf10,0 m D. P. gelegt. Zum Schutzegegen Auskolkungen wurde ein kräf-tiger Steinvorwurf vorgesehen. Beiden vorhandenen Wassertiefen von6 bezw. 9 m konnte für diese beidenPfeiler nur Gründung mit Luftdruckzweckmäfsig erscheinen. Für denlinken Uferpfeiler wurde eine Höhen-lage der Sohle von — 3,5 in D. P.,für sämmtliche übrigen Pfeiler einesolche von + 0 D. P. in Aussicht ge-nommen. Für diese Pfeiler wurdeeine Gründung auf Beton zwischenhölzernen Spundwänden gewählt.
Da dem Bauplane nach derOberbau über der linken Hauptöffnungzuerst aufgestellt werden sollte, wurdedem Strompfeiler zur Aufnahme deseinseitigen Bogenschubes eine etwaseinseitige Ausbildung der unterenPfeilerabsätze gegeben, wobei alszulässige Baugrundpressung an derrechten Pfeilerkante 5 kg angenommenwurden (vergl. Fig. 3). Der eiserneSenkkasten erhielt in Rücksicht aufmöglichste Einschränkung der Breite
behufs Erhöhung des Widerstandsmomentes der Grundrifsfläche eine rechteckige Aus-bildung. Immerhin mufste er bei einer Länge von 30 m eine Breite von 14,5 m erhalten.Aehnliche Abmessungen erhielt der ebenfalls mittels Luftdruck gegründete rechte Ufer-pfeiler, bei ihm hatte der Senkkasten eine Länge von 31 m und eine Breite von 14 m.
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