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die sich als „Ökonomen" bezeichneten, als Obergewand denblauen Leinenkittel. An den Eingängen in die Altstadt wur«den die Bauernwagen in zwei oder drei Reihen zusammen«geschoben. Die Pferde, darunter Nachkommen jener Wild»Pferde, die einst im Wildforst der Davert Sommer undWinter frei umherlaufend aufwuchsen, wurden in die ge«räumigen Ställe naheliegender Bauerngasthäuser geführt.Eine Bauernfrau bewachte getreulich ihren Wagen und dievon vier, fünf Bekannten dazu. Innerhalb der Altstadtbetrieb der Gastwirt Fechtrup auch eine umfangreiche Bauern»wirtschaft. Eben damals besannen sich münsterländischeBauern, sie als die ersten, auf ihren Stand, auf das An«erbenrecht, auf ihr Erbhofbauerntum. Es entstand der ersteBauernverein. Der heute vergessene Schriftleiter des„Westfälischen Bauern", Breucker, ein altes, unscheinbaresMännlein, besuchte öfter meinen Vater. Auch der Prä-sident, der „Bauernkönig" Burkhard Freiherr von Schor«lemmer«Alst, kam hie und da zu ihm.
Ich weiß sehr wohl, daß dieser Abschnitt auf un«zureichende Quellen aufgebaut ist. Seit 55 Jahren kommeich nur selten und dann nur für Tage in meine Vaterstadt.Was ließe sich nicht noch aus dem Stadtarchive herausholen,was aus Statistiken, was aus Grundbüchern! Ich werbe beianderen um weitere Arbeit.
VI. Die Adelshöfe in der Stadt
Wie wurde Münster zu einem Sitze des Landadels?Wann und warum schuf er sich feste Ansitze in der Stadtseiner Fürstbischöfe und baute sich Paläste, wie sie keinanderer Sitz eines Domkapitels, auch nicht Bamberg undWürzburg, in gleicher Zahl und Pracht aufweisen kann?Das Vurgmannsviertel ist bereits erschöpfend behandelt.
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