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Aus dem alten Münster : Erinnerungen, Skizzen und Studien
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namen weisen auf den Ackerbau hin, so der Honekamp. Die»sem Bauernhofe entsprechen an der Anseile der einstigenZitadelle (nach dem Mangerschen Plane von 1839) dieHöhnen Kamps Kämpe. Diese Straße wurde später „Krum-mer Timpen" genannt. In meiner Jugend sprach man nochvon der „Witthöferstiege". Inzwischen ist sie nach demGeschlechtsnamen des Bischofs Florenz von Wevelinghoven(f 1379) Wevelinghovergafse umbenannt worden. Nachältesten Karten ließe sich hier noch der Rest einer Ackerflurfeststellen. Zwei Straßen gibt es mit dem Namen Lappen»brink (Überwasser und Martini). TibuS deutet dieses Wortals „Trödelmarkt". Das halte ich für irrig; denn Brink heißtHügel, Hang, Ackerrand, kleiner Hof. Auch die von TibuSangeführte Urkunde von 1369 spricht gegen den „Trödel«markt". Denn an dieser Stelle lagen Häufer, die „herenDyderikeS von Bocholt was", „Henrykes Kerckerinck", „Fre.derykus de LoveS" (Lewe). Auch begegnet ein Haus „Prumen»hues". Wenn ich das auf die Prumenink (Prumhem) be-ziehen darf, fo hätten dort vier Erbmännergeschlechter Besitzgehabt.

Die Prumenink saßen 1289 auf dem Prinzipalmarkt.Sie waren zugleich auch Lehensleute des Stiftes St. Mauritz.Ihr Lehen war der sehr ansehnliche Hof „Darevelde", undzwar fast von der Gründung des Stiftes an. Wessel Prum«hem(ink) muß also zugleich Kaufmann, „Vassall" vonSt. Mauritz und Lehensträger des später Haus Clevern ge»nannten Hofes nahe der Werfe gewesen sein. Die Heberegisterder Kirche geben darüber genaue Auskunft.

Vielleicht wäre es möglich, durch die einstigen öffentlichenPumpen, von denen ich noch manche in Betrieb sah, den einenoder anderen Bauernhof zu erschließen. Doch genug davon.

Unter den 17 Gilden war keine der Landwirte oder

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