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ist gestorben". Es war Friedrich Wilhelm IV. (f 2. Januar1861). An das Rathaus schließt sich der einzige private Groß»bau fast an, zu dessen Gunsten 1844 drei der schönen Giebel«Häuser abgebrochen wurden. Eines dieser drei hieß „In desKaisers Krone" und war im Besitze der Familie Wesseling,der ich auch in meinem Stammbaum begegne. Dieser „Neu-bau" wirkt als Fremdkörper durch seinen horizontalen Ab»schluß. Nur in dem gotischen Bogengange hielt er an demCharakter des Marktes fest. Der Gasthof Zum König vonEngland wurde ein Warenhaus.
Der damalige Abschluß des Marktes war noch reizvollerals es der heutige ist. Zwar ist der hochstrebende Steinbauder Lambertikirche mit seinem reichen Schmuck geblieben;aber an Stelle des alten, gewaltigen, mit Ziegeln gedecktenGesamtdaches ist ein Schieferdach getreten, das in eine Ebenevereinigt, was in den Kirchen mit Seitenschiffen natürlichsich auf zwei Höhenstufen verteilt. Eine Täuschung wurdehervorgerufen, um die höchste Dachfirst niedriger legen zukönnen. Es ist eine widernatürliche Lösung. Hilger Hertelder Altere verschob den Akzent der Höhe und Größe von derKirche in den Turm. Der alte Lambertiturm hatte, wie esder Zeit der Begründung dieser ersten Pfarrkirche entsprach,als Basis ein kleines, fast schmuckloses Quadrat ohne Strebe-Pfeiler. Die folgenden Jahrhunderte des Aufschwungeshatten immer reicher geschmückte Geschosse darauf gesetzt. Miteinem Steinhelm den Turm abzuschließen hatte man nichtgewagt. Auch war es erwünscht, dem städtischen Nacht-wächter droben einen freien Umgang und eine wettersichereStube zu verschaffen. So war eine in Holz aufgeführte, mitPlatten gedeckte Haube entstanden. Der kühne Bau hattesich nach Nordwesten etwas gesenkt. Ihn zu stützen hatte maneinen riesigen Einbau von Eichenbalken hochgeführt. Draußen
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