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Von der Neutralität Belgiens
Entstehung
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König der Belgier als Rechtsnachfolger des Königs der Nieder-lande in bezug auf die Rechte an den von den Großmächtenerbauten Festungen anerkannt, in gleicher Weise aber auchder Lasten wobei der genaue Hinweis auf die AachenerAbmachungen auf den belgischen Wunsch gestrichen wurde.Bei alledem wurden die Pflichten, die die ewige Neutralitätdem Könige auferlegte, vorbehalten. Dann heißt es weiter:

En consequence, dans le cas, par malheur, la süretedes forteresses, dont il est question, viendrait ä ctre compro-mise, S. M. le Roi des Beiges concertera avec les cours d'Au-triche, de la Grande Bretagne, de Prusse et de Russie toutesles mesures que reclamera la conservation de ces forteresses,toujours sous la reserve de la neutralite de la Belgique.

Die Rechtsgültigkeit dieser Klausel ist von belgischerSeite zunächst schon deshalb angefochten worden, weil die Zu-stimmung des gesetzgebenden Körpers fehlt 5 ). Von andererSeite ist sehr lebhaft die Rechtsgültigkeit auch dieser Klauselverteidigt worden. Es ist aber von unserer Regierung nichtauf den Hauptvertrag oder die geheime Klausel zurückgegriffenworden. So möge diese Streitfrage unberührt bleiben. Es ist jamein Grundsatz, keineswegs jede für Belgien ungünstige Auf-fassung zu vertreten.

B ) Diese und andere Gründe bei D e s c a m p s a. a. 0. 285.S. 402 sagt aber selbst Descamps:On peut discuter sur le carac-tere obligatoire de cette Convention pour le pays .... Mais il estdifficile de meconnaitre que la participation de la Belgique ä sa propredefense n'ait le caractere d'un concours attendu par les Puissances."Diese Mächte aber sind die gegen Frankreich geeinigtenMächte!

Schulte, Von der Neutralität Belgiens. 6

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