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Von der Neutralität Belgiens
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Belgiens zu erreichen. Der belgische Staat gelte wohl als einverfehltes Experiment: qu'il n'y a pas de Belgique possible 19 ).

Sofort trat er an den preußischen Vertreter heran, dieUnfähigkeit des neuen Königs, der Charakter der belgischenVagabunden waren die ersten Gründe 20 ). Die Krisis bedrohezugleich in Paris das Ministerium Perier und in London daswhigistische Ministerium. Diese Schwierigkeiten zu beseitigen,gebe es nur ein Mittel: die Teilung. Wenn Frankreich,Preußen und Holland sich einigten, würde die Sache einfachsein und England würde wohl befriedigt sich fühlen mit derErklärung von Antwerpen (und nötigenfalls Ostende) als Frei-hafen 21 ).

Mit voller Bundestreue teilte Bülow dem englischen Kabi-nette diese Angebote mit, wie auch dem Vertrauten des KönigsLeopold und stellte sich auf den Standpunkt, daß ein un-abhängiges und neutrales Belgien Preußen als die beste Politikerscheine 22 ). Auch in Paris machte Sebastiani an Wertherdieselben Vorschläge, man solle davon nicht die Höfe vonLondon, Wien und Petersburg verständigen 23 ). In Berlinwiderstand man allen Lockungen.

19 ) An Madame Adelaide 11. August 1831. Talleyrand,Memoires 4, 262.

20 )That Leopold is a poor creature, and unfit to by a king, theBelgians a set of cowardly vagabonds, unworthy to be independent."So schreibt Palmerston an Granville 12. Aug. 1831. Bulwer a. a. O.2, 91 f.

- l ) Vgl. auch Stern 4, 250 nach Bericht Bülows 13. Aug. 1831.22 ) Lannoy S. 267. Stockmar, Denkwürdigkeiten aus denPapieren des Freiherrn Christian Friedr. v. Stockmar S. 184.- 3 ) H i 11 e b r a n d a. a. O. 268.

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