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Von der Neutralität Belgiens
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rand nahm es auf seine Verantwortung, die Ablehnung zuzu-sichern. Er kannte Palmerstons Ansicht. Gerade eben hatteihm der Vertreter des Foreign Office gesagt:Wir werden dieseErnennung als die Vereinigung Belgiens mit Frankreich an-sehen, als nichts weniger, Frankreich mag sich auf die Folgeneinrichten, die ein solcher Bruch aller Verpflichtungen unfehl-bar hervorrufen würde."Sein König," sagte Palmerston,habe nur einen Weg, den er wandeln könne, ohne sein Wortzu brechen 8 )."

Talleyrand, der die Anlehnung an England ermöglichthatte, berichtete sofort, nur die unmittelbare Ablehnung derWahl könne eine Katastrophe verhindern. Dem SäbelraßlerSebastian!, der um ein Uhr auf das höchste Roß gestiegen warund sich kriegslustig gezeigt hatte, erschien nach dem Emp-fange der Nachrichten Talleyrands um 5V 2 Uhr bei Lord Gran-ville, um den Verzicht auf die Wahl in sanften Worten mitzu-teilen 7 ). Die Zweideutigkeit der Franzosen hat Palmerstonmit vollem Rechte gegeißelt:Welches Vertrauen soll manin eine Regierung setzen . . ., die an dem einen Orte diesessagt, an dem anderen Orte aber etwas anderes, die durchBresson annimmt, durch Talleyrand ablehnt, die Meinungen,Erklärungen und Grundsätze bei jedem flüchtigen Aufleuchtenvon augenblicklichen Vorteilen wechselt 8 )."

Die erste Macht, die in der Neutralität keinen dauerndenAusgleich von Interessengegensätzen sah, war Frankreich 9 ).

°) B u 1 w^e r 2, 37.

7 ) Qranville an Palmerston bei B u 1 w e r 2, 40.

8 ) B u 1 w e r 2, 46.

9 ) Talleyrand schrieb an die Prinzessin Vaudemont:II n'y apoint d'appui ä trouver avec des gens etourdis et turbulents comme

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