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Von der Neutralität Belgiens
Entstehung
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bei jedem anderen Systeme "). Es ist offensichtlich Belgiennur als ein Eintagsstaat gedacht. Talleyrand hat vondiesem Belgienä l'instar de la Suisse" auch zu Bülow ge-sprochen. Bülow wies es nicht ganz von der Hand, um denGedanken anzuregen, in dem er den Hauptpunkt der Lösungsah:in jedem Falle müsse für Belgien die ewige Neutralitätausgesprochen und diese unter Garantie aller Mächte gestelltwerden' 28 )."

Am Pariser Hofe und im französischen Ministerium warman jedoch durch einen solchen Plan noch nicht befriedigt,sondern kam in den mündlichen Aufträgen, die Graf Flahautzu überbringen hatte, gedrängt durch die Wünsche von Bel-giern und Franzosen, zu dem Verlangen einer Annexion Bel-giens an Frankreich unter Abzweigung von Antwerpen undOstende, die frei sein oder als ein Trinkgeld an England ge-geben werden sollten. Der König selbst wollte nun ein konti-nentales Belgien als französische Provinz und die Hafenstädtedem englischen Einflüsse überlassen. Jedoch als Flahaut ander englischen Küste landete, war die Frage schon durch eineneinstimmigen Beschluß aller Mächte geregelt.

Die Mächte standen unter dem Drucke, daß Belgien undHolland noch immer den Waffenstillstand einzugehen sichweigerten. Sie stellten ihnen den 20. Januar als Termin undum den Intriguen Frankreichs ein Ende zu machen, nahm der

") In seinen Memoiren erwähnt Talleyrand diesen Plan mitkeinem Worte. Das betreffende Schreiben ist erst von P a 11 a i n,L'Ambassade de Talleyrand 1, 1724 veröffentlicht worden.

28 ) D r o y s e n in Zeitschrift für preußische Geschichte undLandeskunde 11 (1874), 611.

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