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Von der Neutralität Belgiens
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die Pläne vor, den König von Sachsen nach Belgien zu ver-setzen, das linke Rheinufer an Frankreich abzutreten undPreußen durch Sachsen zu entschädigen und schon erscheintauch der Plan als Entschädigung für einen England genehmenKönig ein paar Festungen zu gewinnen 2e ). Nach Paris mahnteer aber zur Ruhe und Sebastiani vertagte ebenfalls nur schein-bar seine Hoffnungen. Die Erregung der Diplomatie, die einenWaffenstillsand nicht zu Wege brachte, und durch die Pro-jekte Talleyrands beunruhigt wurde, wuchs mit jedem Tage.In Paris rechnete man damit, daß so die Unabhängigkeit Bel-giens vereitelt werde, die anderen Großmächte aber suchtennach einem Auswege.

Am 16. Januar spricht Talleyrand zum ersten Male vonder Neutralität Belgiens, und zwar als von einem ihm ge-kommenen Gedanken. Eine der vielen Lügen Talleyrands.Nach dem Muster der Schweiz solle in Belgien eine Bundes-regierung eingesetzt und mit Rücksicht auf Englandsollten Antwerpen und Ostende freie Hansastädte werden. DieGarantie der Großmächte wurde in Paris hinzugefügt. Weitdavon entfernt, durch diese Neutralität einen Verzicht Frank-reichs zu gewähren, schreibt Talleyrand in diesem selbenSchreiben:Es würde leicht sein, in einer solchen Organisationdie Interessen Frankreichs zu behüten, und, wenn wir auf dieZukunft schauen, so würde im Falle eines Krieges Belgienleichter geneigt sein, sich mit uns zu vereinigen (reunir) als

M ) Palmerston an Qranville 7. Januar 1831. Bulwer, Thelife of Henry John Temple viscount Palmerston 2, 32. (EditionTauchnitz.)

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