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wenn nicht der Ausbruch der polnischen Revolution (29. Nov.)dem kriegslustigen Zar die Hände gebunden hätte. Er hättefreilich auch jetzt, bevor die Polen sich erhoben, nicht inBerlin auf unbedingte Gefolgschaft rechnen können, es sind un-zweifelhafte Beweise vorhanden, daß der König auch in diesenTagen einen friedlichen Ausgleich herbeizuführen suchte, jaeine Annäherung an Frankreich erwog. Der Ausbruch derpolnischen Revolution zwang den König, im Osten sehr erheb-liche preußische Streitkräfte zur Verfügung zu stellen.
Die Politik des Königs der Niederlande, der entgegen derAnschauung der Qeneralstaaten, die von den Belgiern mög-lichst vollständig getrennt zu werden wünschten, für die un-bedingte Restauration seiner Herrschaft in Belgien eintrat,verriet die Hartnäckigkeit des Fürsten und machte den Ab-schluß einer vollen Waffenruhe unmöglich. Es war eine großeUnklugheit, sich den Wünschen der Londoner Konferenz nichtzu unterwerfen; denn nun galt den Gesandten ihre eigeneAutorität höher als die Interessen des unlenkbaren Herrschers.Ein eigensinniger Fürst ist ein sehr schlechter Bundesgenosse.Er nahm dadurch seinem eigenen Vertreter den Mut, schobPreußen und Österreich von sich auf die Seite von England,das nunmehr offen für die Unabhängigkeit Belgiens eintrat, diewenigstens die eine Gefahr beseitigte, die Gefahr, daß derbelgische Nationalkongreß den Anschluß an Frankreich aus-spreche. Palmerston stellte im Einverständnisse mit Talley-rand am 18. Dez. den Antrag, die Unabhängigkeit Belgiens zuerklären. Bülow hatte Instruktion, im Falle die Aussicht un-möglich geworden sei, Belgien wieder seinem alten Könige zuunterstellen, zuzustimmen, Wessenberg wollte, indem er zu-stimmte, England in der Allianz halten, den Krieg und die Ver-
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