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es für eine Pflicht hielten, sich der Revolution entgegenzu-werfen, noch mehr die den Ausbruch eines Krieges für unver-meidlich hielten, doch der greise König war immer ein Frie-densfreund gewesen und die Ungewißheit schreckte ihn; erkonnte wohl den Krieg beginnen, ihn aber nicht enden, ermußte die Hauptlast tragen und er allein setzte seine Ländereinem Stoße aus. Wäre es Frühling gewesen, so hätten sichdie Freunde des Krieges mehr gerührt, so aber war es natür-lich, hinauszuzögern. Eine Politik, die nach Bluff aussah, wardiesem geraden grundehrlichen Fürsten eine Unmöglichkeit.So ist auch die preußische Politik einem Entgegenkommengeneigt.
Der deutsche Bund hatte die Pflicht, das luxemburgischeGebiet seines Mitgliedes, des Königs von Holland, zu schützen.Er hat auf die Anrufung des Königs der Niederlande, wie esseine Art war, gezögert, beraten und an halben Maßregelnherumgedoktert, alles in der Absicht, einen Krieg möglichstzu vermeiden. Auch Preußen für sich hatte auf alle Schritteverzichtet, die einen Kriegsausbruch hätten herbeiführenkönnen.
Man hat in Belgien England Dankbarkeit bewahrt, manhätte sie ebenso für Preußen hegen sollen. Das EinrückenPreußens in die Bastion war sein gutes Recht, die Beziehungenzum Könige der Niederlande rieten zum Eingreifen!
Manche belgischen und französischen Historiker erzählenmit einer gewissen Schadenfreude, wie der französischeMinister der auswärtigen Angelegenheiten Mole dem preußi-schen Botschafter von Werther den Krieg androhte, falls seinKönig in die belgischen Dinge sich mische. Sie folgen da— weniger aus Gründen historischer Kritik, als aus anderen —
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