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Von der Neutralität Belgiens
Entstehung
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bestimmung der Völker eingetreten, nicht aus reiner Menschen-liebe, sie hatten auch ihre Rechnung dabei gefunden. Wennder englische Minister den Bürgerkönig an Stelle des russen-freundlichen Karl X. und wenn er die Brüsseler provisorischeRegierung anerkannte, so war das den englischen Interessennur entsprechend: jede Weigerung hätte die Kriegsgefahr ge-steigert, hätte die Belgier unter die Fittiche von Frankreichgetrieben. Wellingtons schwache Stellung der starken Minder-heit gegenüber wäre durch eine auch nur entfernt an denKrieg streifende Politik noch mehr herabgemindert worden.Der Toryminister legte durch dieses Eingehen auf französischeAnschauungen der Politik Louis Philipps feste Zäume an: daEngland seinen Einfluß auf Belgien nicht verlieren will, somuß der französische König sich einschränken, mäßigen, erdarf keine Interessen für den Erwerb Belgiens zeigen.

England und Frankreich können eine gute Strecke Wegesnebeneinander wandeln, nur darf dann Frankreich nicht dieganze Straße für sich in Anspruch nehmen und bei der Wahldes Weges muß England völlig zustimmen. Immerhin hätteWellington Preußen in Belgien eingreifen lassen, mehr wieeine englische Neutralität hätte man nicht für richtig gefunden.Der Keim des Gedankens ist bereits geboren; aus der Bastiongegen Frankreich wird der ungeschickte Kommandant ent-lassen bleiben und man wird versuchen, auf dem Gelände derBastion Friede zu schaffen durch Aufhebung der Gegensätze.

Der preußische Staat hatte das allerstärkste Interesse ander Aufrechterhaltung der Bastion, er besaß darüber verbriefteRechte. Von Rußland wurde Diebitsch-Sabalkansky nachBerlin entsendet und monatelang schürte dieser gefeierte rus-sische Feldmarschall zum Kampfe. Es gab nicht wenige, die

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