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Von der Neutralität Belgiens
Entstehung
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Kenntnis der Höfe, der Diplomaten, der Geschäfte mit? Warer nicht das Genie der Krisen, mit dem feinsten Ahnungsver-mögen für das Mögliche, mit der größten Gewandtheit derDebatte ausgerüstet? Wer konnte wie er mit überzeugterMiene ein Credo verkünden, an das er nicht glaubte? Washatten nicht die Ränke dieses diplomatischen Odysseus allesbisher erreicht? Hatte er nicht auf allen Kongressen einegroße Rolle gespielt? Es war ein Glück für den König, alsihm dieser Diplomat seine Dienste anbot und er, der in seinenAnschauungen denen des Königs entsprach, wurde an derStelle verwendet, wo die Möglichkeit war, die europäischeLage am stärksten zu beeinflussen. London war der Anker-grund der politischen Hoffnungen, die er hegte. Der Anschlußan England, die entente cordiale, war sein Ziel, daß er sie er-reichte, war der letzte Erfolg seines Lebens. Als er einmalauf englischem Boden weilte, haben die französischen Minister-präsidenten und Minister der auswärtigen Angelegenheitenihn fast weniger beeinflußt als er sie. Er ging nicht mitden Leuten der Bewegung, die ihn entsandt hatten: mit Lafitteund Mole; sondern er billigte die gemäßigten Tendenzen derMinister, die später ins Amt traten, Maison, Sebastiani undCasimir Perier.

Wie in Frankreich das Ministerium wechselte, so vollzogsich auch in England ein noch größerer Umschlag. Am16. November wurde das torystische Ministerium Wellingtonsdurch die Whigs abgelöst. Die belgische Frage hatte demHerzog-General ein von ihm selbst geschaffenes Werk um-gestoßen. Doch englische Politik ist es nacht, ein unbrauchbargewordenes Werkzeug zu reparieren. Schon vorher warenkonservative Minister Englands für die Rechte der Selbst-

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