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2 (1923)
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122
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Neuntes Buch. Waren. I. Webwaren. 4. Kapitel. § 103

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Das Geschäft in den italienischen Städten war durch Sterben undKriege recht erschwert. Die Tortoser Wolle war Juli 1504 ganz aus-gegangen, da brachte ein Schiff von Valencia 200 Ballen, gute Ware,aber in den damaligen Läufen unverkäuflich, die neue Gesellschafthatte seit 8 Monaten 400 Säcke liegen, während der ValencianerCatolan 600 Ballen erhielt. In Mailand und Pavia hatten die Anken-reute um die gleiche Zeit noch 100 Ballen liegen, sie rühmten sich,30—40% daran zu verdienen, was aber ihre Konkurrenten nichtglaubten, es müsse denn anders eingekauft sein. Bei Besserung derLage in Genua wollten die Ravensburger Vettern mit 30 BallenKonkurrenz machen.

An feiner Valencianer Wolle hatte man in Genua 23% verdient,damit war man aber nicht zufrieden. Bei ruhiger Lage glaubteman weitere 200 Sack wohl zu verkaufen, wodurch in Valenciagroßes Gut ledig werde. In Mailand ging sie gemach. 1 Die gewöhn-liche Wolle war zu Genua völlig verkauft, auf allen Passadienwünschte man 40 Sack zu erhalten.

Aus dem folgenden Jahre 1505 haben wir zwei Berichte aus Mai-land. 2 Man hatte an Tortoser Wolle im Mai 41 Ballen und 28 feinerTortoser biegen, sollten wohl noch Jahr und Tag da liegen. Dazukamen neu 41 Ballen, kosteten her gelegt 25 U , fanden sie 29 Ubar Geld. Sie schoben die Tortoser Wolle, an der unmittelbar vor-her in seiner Zeit Hans 1030 U Gewinn = ll 3 /4% gehabt hatte, ab(so in Oomo im Stichgeschäft 5 Ballen für 5 Tuche). Nach dem Be-richte vom Oktober hatte man an 41 Ballen 12%, war zum Teilan Kupfer verstochen, ein Stich mit Onz Gold kam nicht zustande.Früher hatte ein Geselle von Valencia aus fein Concha (Ouenca?)das Eubb um 8 ß Valencianer näher gekauft. In Saragossa war manim August daran 4000 rubb zu sammeln.

An feiner Valencianer Wolle hatte man 25 Ballen auf sehr langeFrist verkauft, 10 Ballen nach Lodi gesendet. Man erwartete dazunoch 24 Ballen, mit Sorgen. Gleichwohl hatte eben Hans für seineRechnungszeit einen Gewinn von 5034 U = 14% nachgewiesen.Nehmen wir einen Ankaufspreis von 35 U, so ergäbe das einen Ver-kauf von rund 800 Ballen. Die Mailänder meinten, es sei möglich,das Doppelte zu verdienen, man schleiße da mehr denn je. Aberman müsse beim Einkaufen herabgehen. Für feine bei Saragossagekaufte Wolle biete man ihnen 27 U und koste doch hergelegt 39 U.Man verstach in den nächsten Monaten den Bestand ohne viel Nutzen.

Im Oktober 1505, wo in Genua das Sterben war, hatte man 332Sack Wolle von Tortosa, den Vöhlin gab man 90 Ballen und machteandere Verkäufe. Dabei erwartete man noch eine große Summe.Man suchte eine direkte Schiffsverbindung mit Tortosa und schloßdazu einen mündlichen Vertrag ab. Die genuesischen Gesellenkonnten 1507 den Gewinn nicht genau berechnen, nur von den letzten

1 3, 272. 2 3, 281 f. 284. 287 (Gewinn an spanischer Wolle 10V 3 .%). 289f - 294 - 296 -