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64 Achtes Buch. Handelswege. Transportwesen. Versicherung. 2.3. Kap. § 92.93
Auch Nizzarden, Biskayer, Kastilianer Naus und solche vonEapallo und Neapel trugen Güter der Gesellschaft. Namentlich dieBiskayer hatten oft Waren der Gesellschaft an Bord, selbst imMittelmeere.
Für das Jahr, für das die Nachrichten am besten, wenn auchkeineswegs vollständig erhalten sind, will ich die Nachrichten zu-sammenstellen. Es ist das Jahr 1479.
EichtungFlandern—Genua: DieGaleasseFerrandina, zwei französischeimd die Venezianer siehe oben. — 4. Ein in Valencia beladenes Schiff-lein wurde in Villamari gefangen, doch dem Gute der Gesellschaft ge-schah nichts. — 5. La nav Eodrigo de Fagassa, ein herrliches Passadi,brachte von Bouc nach Bare. (20. April) 19 Stück, nach Valencia 114 Bal-len. Valencia verlud darauf 47 Caps (Stück) nach Avignon (Bouc),dazu in Barcelona 2 Ballen. Am 4. Aug. in Bouc zur Eückfahrt bereit,viel Gut darauf geladen.
Eichtung Genua—Flandern: 1. La nav Myschetta mit 12 Fäßlein12. März nach Flandern. — 2. La nav Berhart Peris fuhr am 19. Aprüvon Valencia nach Flandern mit 110 Ballen, dazu in Alicante 10. — 3. Lacharavela d Antonio de la Eassa (Eana) von Val. mit 50 Ballen nachFlandern. — 4. La nav d Fieschgo brachte von Gen. nach Val. 11 Stück.— 5. La nav Negrone ebenso 40. — 6. La nav Doria. In Genua 25 Stückbeladen, sollte noch mehr laden. — 7. La nav di ßer Luigi Adorno.31. Aug. darauf 25 Ballen geladen. — 8. Ferrandina, Venediger undFagossa siehe oben.
Unbestimmte Eichtung: lo balaner Salvador Amat 2. März Bare.
Zusammen sind an Ladung Eichtung von Flandern nach Genua136 Stück, in der umgekehrten 473 nachzuweisen.
Das war ein reiches Schiffsleben. Aber auch das war bedroht,bedroht durch die Ausdehnung Frankreichs am Mittelmeere, demdie Gesellschaft mißtraute. An die Stelle von Bouc trat kein Geliegerzu Aigues-Mortes oder Marseille und die beliebteste Fahrgelegenheit,die venetianische, ging ein.
Auch über die Transportkosten enthalten die Papiere einige An-gaben, die große Unterschiede zeigen.
Von Valencia nach Aigues-Mortes kostete eine Kiste Zucker IV4 Van Nolit, nach Bouc 1% V. 1 Auch nach der Schwere und dem Umfangesind die Unterschiede erheblich. Auf der Venezianer Galeere zahlteman nach Bouc 1 Kiste Zucker l 3 / 4 V> 1 Ballen Eeis 1 / 2 V, Wachs 3 V,Kümmel 1 j 2 V (ebenso hiet u. sivada de capellans). Dabei blieb aberein Doppelballen Seide und der Herren Frucht (Conflturen) frei. 2
Die Ferrandina rechnete für 30 Caps klein und groß durcheinanderzusammen 29 U Val. 3 Für dieselbe Fahrt rechnete die FlorentinerGalee: Kiste Zucker P/jV, Ballen Eeis Va V, Wachs % V und für4 Doppelballen Seide 2 1 / 2 V- 4 — Für die Fahrt Valencia bis Genuakostete auf derselben Fahrt der Nolit für 1 Ballen Wachs 1 Dukaten,Safran aber 2%. Die beiden Ballen mit Losch (Packmaterial) gingenfranco de nolit. Die Ferrandina rechnete 19 Caps = 25 Dukaten. 5
1 3, 122. 211. 232. 2 3, 232. 3 3, 122. 4 3, 234. 6 3, 123. 233.
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