Transportkosten. Wirkung auf den Preis
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auch 2fl 2/?. 1 Zusammenfassend ist die Angabe Lyon—Ravensburg 2 flfür das Quintal. 2 Von Genf bis Avignon zahlte man vom Quintal26 g° oder 4 fl per carga. Das war der gewöhnliche Preis, eine Saum-last kostete 4 fl current. 3 Bis Lile de Martigue pflegte man 5 1 / a bis 6 flcurrent zu entrichten, in der Not 1 / 2 fl mehr. 4
Sehr wertvoll ist ein Eechnungsschema für St. Galler Leinwand, dienach Valencia geht und in dem Abschnitt über Handelsartikel näherzu besprechen ist. Die Unkosten betrugen für den Ballen von. St. Gallenbis Bouc ins Schiff gelegt 10 U Heller und von da bis Valencia einschließ-lich Verkaufskosten 4 U 3 ß 3 $ Valenzer. Das sind 6,25 -f- 5,95= 12,20 fl rh. 6 Von Lyon ging auch aus der Verkehr nach Aigues-M ort es, wie der Landweg nach Saragossa. Auf jenem wurde von einerKiste l 3 / 8 fl current, auch 3 fl bezahlt, ein anderes Mal 3 fl 5 ß 8 ,5}, einecarga kostet mit Hausgeld zu Lyon 8 fl. 6
Auf den Weg nach Saragossa haben wir keine Angabe, die denwahren Preis ergibt. Wir kennen nur Teilzahlungen, dem wahren Preiskommt am nächsten 13 fl 1 / t gr. current. 7
Schließlich bleiben noch einige Angaben über Querverbindungen.Mailand—Lyon: 2 1 / 2 Dukaten = 8 fl 8 ß current. 8 Antwerpen—Lyon locentenariolOySgr.» Barcelona—Genf 1 Bällin Korallen 22» 10 ß. 10 End-lich Antwerpen—Köln lo centenario 10 Albus. 11
Die Fuhrleute wurden meist am Ende ganz ausbezahlt, erhielten abereinen großen Vorschuß. 12 Das mahnt zur Vorsicht in Benutzung derAngaben.
Für die Transportmittel gilt die Begeh Maultiere kamen langsamervom Fleck wie Wagen und diese wie Karren.
Für den Personentransport wurden vielfach Pferde benutzt, dochscheute die Gesellschaft die Kosten. Mehrfach mietete ein Geselle einPferd, wie Hans Her in den Alpen. Solche Mietpferde gab es auch inGenua — Frexinar Bosse —, aber man versäumte mit ihnen seine Zeit. 18
Einen besonderen Eeiz hat es, festzustellen, wie stark sich dieWaren durch den Transport verteuerten.
6 Sack Pfeffer und etwas Brasilholz kosteten in Genua auf dasMaultier gelegt für den Sack 83 fl, die Unkosten bis Frankfurt be-trugen 7 fl. In dem Werte zu Frankfurt staken also 7,77 % Un-kosten. 14 Bei Genueser Ingwer lassen sich auch alle Genueser Ab-gaben noch mitberechnen, damit steigen die Unkosten auf 13 %. 15Bei den hoch wert vollen Korallen sinken die Unkosten (mit rund22 fl 16 ß bei 964 fl Gesamtwert) auf 2,37% herab, 16 bei einemBallen Samt (1602 U 4 ß, Unkosten 12,45 fl) auf 1,74 %, einemzweiten (1553 U, Unkosten 12,4 fl) auf 1,78 %, zwei weiteren Kisten(1511 fl, Unkosten 21 fl) auf 1,4 %. 17
Andere Fälle für kleinere Strecken lasse ich beiseite.
Nimmt man den Durchschnitt der vier letzten Kisten, so ergibtsich für die Eoute von Genua bis Frankfurt (645 km) ein Durch-
1 3, 200. 212 in Nr. 20. 2 In Nr. 24. 3 3, 214. 224. 337. " 3, 214. 6 3, 238.«3, 211. 212 und in Nr. 20. ' In Nr. 20. 8 3, 207. '3,435. 10 3, 421. u 3, 425.12 3, 213 und öfter. " 3, 264. 14 3, 372. « 3, 373. 16 3, 381. » 3, 34 ff.