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2 (1923)
Entstehung
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28
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28 Achtes Buch. Handelswege. Transportwesen. "Versicherung. l.Kap. §87.88

nach Murten, Payerne, Lausanne, Genf. Das ist von jenseits Öltenan die alte Bömerstraße nach der Annahme von Konrad Miller, nachAnde'nat 1 fiel sie auf das linke Ufer von vor Aarberg bis Solö-thurn, war aber versumpft.

Dieser Weg umging Bern. Er wurde auch von der GesellschaftbeDutzt, wie das Vorkommen des Zolles von Aarberg ergibt.

Der Wege nach Bern gab es von dem Straßenkreuze südlichAarburg oder genauer von dem über Morgenthal erreichten Langen-thal zwei. Der westliche führte über HerzogenbuchseeKirchberg,der östliche über Winigen, Burgdorf.

Um von Bern nach Freiburg im Üchtlande zu gelangen, standenwiederum zwei Straßen zur Verfügung, westlich über Laupen,östlich über Neuenegg, und jenseits Freiburg erreichte der Wegbei Moudon die von Solothurn her kommende Bömerstraße nachLausanne und Genf. Die Papiere geben über die Benutzung dereinzelnen Wege keine Auskunft, nur wird des Zolles von Morges-Grissach und des von Nyon gedacht, die geradeso die Zölle fürden Safran stundeten, wie es im Aargau geschah. 2

Aber soviel sehen wir doch, wie erwünscht ein Kommissar inBern war, er konnte auch auf das nahe Aarberg ein Auge werfenund Fuhrleute, die in Kot kamen, konnten den kleinen Umweg vonAarberg nach Bern einschlagen. In allen Beichsstädten dieserBichtung sehen wir irgendeine Verbindung mit der Gesellschaftin Stein, Bern, Freiburg und Genf.

§88. Handelswege. Frankreich. Spanien. Genf Lyon. Lyon Avignon. Stellungdes Dauphine. Jus marcarum. Die Stellung der Gesellschaft. Lyon Toulouse.Pyrenäenpässe: Port de Canfranc. Port de Benasque. Camp Dara. Hemmungendes Verkehrs. Vordringen Frankreichs.

Die Gesellschaft hatte im Bhonetale starke Interessen in Lyon,stärkere in Avignon. Dieses deshalb, weil die Schiffsverbindungnach der spanischen Ostküste davon abhing. Schon früher hatteich zu zeigen, wie das ganze Durchgangsgebiet einst dem BeicheBurgund und damit dem deutschen Könige unterstand, wie esdann aber durch die nach Westen wachsende Macht der KroneFrankreichs durchsetzt und von der französischen Politik abhängiggeworden war.

Der Weg von Genf nach Lyon erreichte im 15. Jahrhundert erstfast unmittelbar vor dieser Stadt französischen Boden. Er führtegewöhnlich von Genf über Collonges, Chätillon, St. Germain deJoux, Nantua, Cerdon, St. Maurice de Bemans, St. Jean le Vieux,

1 Miller, Itineraria Romana, S. 125. Audenat, S. 11. 2 3, 25. Der Zoll vonGrissach lag zwischen Morges und Rolle an der Grenze Berner Gebietes. Vonihm singt das Wallfahrtsbuch nach St. Jago: dar nach findestu eynen born,der ist reyn, dar nach müstu geben tzoll und hast II myl in eyn stetlynheisset Roll.