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2 (1923)
Entstehung
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Verkehrswege^ Deutschland. Graubünden. Italien

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vonGiovi gehen, beide vereinten sich in Ponte Decimo dicht vor denPforten Genuas.

Über den Safrantransport von Aquila gibt die wohl einzige ausdem Mittelalter erhaltene Eeehnung einige Auskunft, die aber längereDeutung erfordert.

Die genaue Eeehnung des Klaus im Steinhause vom Winter 1478bis 1479 gibt im wesentlichen sicher die Wege an, die zu der Safran-anlegung nach Aquila eingeschlagen wurden. Er ritt von Mailandbis Perugia und zwar, da er Bauern mit sich nahm, um die Wege imParmer Gebirge nicht zu verfehlen, ritt er mindestens das eine Malvon Parma über den Apennin, wohl über den am allermeisten be-nutzten Paß von Pontremoli (Cisa Paß), auf der Bückreise berührteder Safran Florenz. Er ritt über Perugia, wo sein eigenes Boß er-krankt zurückgeblieben war. Von da ab bediente er sich für die Beisenach Aquüa und zurück eines Mietpferdes. Er gelangte in 23 Tagennach Aquüa, dort blieb er 44 Tage und machte von Aquila einenBitt nachFoligno und zurück (in 10 Tagen). Das altrömische Straßeri-system ging von Bom strahlenförmig aus, da Klaus aber Born fernliegen lassen mußte und sein Ziel in den Abruzzen lag, mußte ereine Beihe von diesen Strahlen überschreiten und konnte sie nurauf relativ kurzen Strecken benutzen. Da er selbst ritt und derSafran Saumtieren anvertraut wurde, kam es auf einige Schwierig-keiten nicht an. Uzzano gibt uns den Weg, den der Safran nachFlorenz nahm, einen Saumpfad in dem Hochgebiet des Apenninziemlich genau an. Er führte von Aquüa nordwestlich den Aternoaufwärts nach Borbona. Die beiden nächsten Orte Oivita reale undCivita di Cascia sind durch einen Paß Forchetta (1279 m) vonein :ander getrennt; dann folgte Norcia und westlich davon Serravalle.Uzzano führt dann Nocera, Gualdo Tadino, Gubbio und Cittä diCastello an. Da aber das Boß in Perugia stand, bog Klaus, wenn erüberhaupt diesen Pfad einschlug, in Foügno dorthin ab. Von demuralten Sabinerorte Amiternum an hätte also Steinhüsler erst wiederin Foligno eine Bömerstraße erreicht, um wieder fast sofort das fürihn unbenutzbare Tömische Straßennetz zu verlassen. Als ZollstätteZelle käme vielleicht Sellano, in der Mitte des Dreiecks Norcia,Spoleto und Foligno, in Frage. Doch auch ein anderer, mehr westlicherWeg wäre denkbar. Es ist aber gar nicht ausgeschlossen, daß ervon Aquüa zunächst bis Antrodocco der westlich gerichteten Bömer-straße, dann bis in der Gegend von Bieti der Via Salaria folgte.Um dann nach Foligno oder vielmehr vorher nach Terni zu kommen,hätte er auf dieser Strecke die Bömerstraßen verlassen müssen. Aufdiesem Wege liegt etwa an der alten Grenze der Sabin er und Umbrerein Ort Madonna della Sellecchia, das könnte das als Zollort auf-geführte Zelle sein. Von Terni an wäre Klaus dann auf der ViaFlaminia nordwärts reitend nach Foligno gekommen. Es hängt dieEntscheidung von dem Zolle zu Zelle ab. Von Perugia bisChiusi stand