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1 (1923)
Entstehung
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Die Begründung der Gesellschaft

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Wenzel an Ital Hum-pis die fällige Reichs-steuer der Stadt Lin-dau (350 U ) angewie-sen wurde, das hattedoch meist den Grund,daß ein Vorschuß sogedeckt wurde. 1

FrickHumpis hatteseiner Witwe, deraltem Landadel ent-stammenden KlaravonEngertweiler, un-mündige Kinder hin-terlassen. Sie erzogihren Sohn Henggizur Kaufmannschaft,die wohl schon vonanderen Gliedern derFamilie betriebenwurde. Er erscheint1385 aber auch alsBürgermeister, 1388als Stadtammann.

Im Jahre vorherwar er als Bote desStädtebundes vordem Bischöfe vonKonstanz erschienen,um die Bürger vonKonstanz gegen ihnzu sichern, und erhatte Erfolg. 2 Auchbei den Streitigkeitenzwischen Abt undReichsstadt Kemp-ten war er Obmann. 3

Henggi Humpiswar ein ganzer Mann.

Wenn man nur die politischen Urkunden hätte, so würde man in ihmvielleicht einen führenden Politiker im Kreise des schwäbischenStädtebundes, dann des Bundes der Bodenseestädte suchen, in jenen

1 München, Reichsarchiv, Repert. Lindau, 1378 März 21. (mitgeteilt vonAmmann).

2 Rieder, Regesten der Bischöfe von Konstanz 3, Nr. 6762.

3 1409. Hauptstaatsarchiv München, Rep. Kempten, Nr. 142, 149, 150.

Aufnahme Phot Scherer, Ravensburg

Abb. 1. Grabstein Henggi Humpis, gest. 1429

Kapelle der Gesellschaft in der ehemaligen K irmeliter- (jetzt evan-gelischen) Kirche in Ravensburg

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