Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
400r
Einzelbild herunterladen
 

Sch-clbcri»ub. Von den d-cpcngcschlechten Accno/bcs.hc

Von der Krafft vnd Würckllna. ^ ^ ^

Jchtv.lfindet man von d.scm gcwächfi/zür Artzncy tauglich g4chz,bcn^

»IlMK

lDllüiK

Rucllius sagt/die wurtzel Zerflossen vnd vber gelegt/soll gut sein für den schwer- ^ ^7."'tzen der Gebern. wehe.

Serenus will das die geflossene wurßel mit Wein getruncken / soll den schmertzen derSeitten stillen.

v/»o c^5.<,^oc^-k/e«5

Weidleut pflegen die abgerichten Habich auff Maßholderin flangenzü gewehnen/auß waövrsach/mnssenstewkssen.

Mo:nc oder Waioeschern/vnd

Büchcschem. Kap. lM.

Eniocritlls ein klüger/ scharpffsiimigcrHkydc/ hat alle o-««»»«,.

ding der ^?atur wollen ergründen/so vafl/ das er auch alle glider vsteingewcld der Thieren hat wolle besehawen vn beschreiben Solchesein speeulatton vn nachtrachten/hat er (schreibet Hippoerates^vn-der einem austgespmtten Ahome bäum / in der Statt AbHera geü-bet. Wa der noch vochanden/würde er vns disen bäum recht auß- ^streichen vn abnialen/sonderlich weil diser bäum mchl jederman be-kam/auch mr vberall in Teutschen landen Züflnden ist.Doch so wachste er vasi gern an ho- ^-05^.hm feuchten Bergen vnber den Gtemesehern/wie dann die Bawren imWastgawvnndWcstmch Visen bäum selbs vnder die Eschern zöhlen doch vnbkllich/ dann gegenwürdigerbäum gewmet gar ein ander laub vnd flengel. Nemltch/sosemddie bletter dem Reben laub -

glctch/oder dem kraut Wunderbaum/zü Latein Ricinus vnd palma Chufti/am aller ähn-lichsten. Die flile darauff die bletter flehen/semd rund / lang dün vnd rotfarb. Etliche diserbmmMnim Meyen/etliche aber gar nicht/bleiben ohn alle frucht. Hie möchten etlichfragen/warauß dise beum wüchsen?' Hierauffantwotten die weisen Heyden/vnd inn son-derhelt Diogenes/das vilkreutter vnd beum allem vom faulen Wasser vnd Erden jodie OMy vermischet) jhzmvrspzung g^menvndauffwachsen.^)der/wic Auaxagozas lehnet/sokomen erstmals alle gewachst vn Thier vom lufft vn dem Wasser/also wer der same vomW/derwüchstvolgends inn feuchtem qrund/jedes nach seinerart. Moses aber redet nochdeutlicher/vn i^ncht/Es wächst nichts aulfErden/da HiMel vn Erden erschaffen wÄren/vchch/Gott der Her: hat noch mcht lassen regen.?ltso were das Wasser vnd die Erden an-fangderwachsenden dingen/wie man noch sthet/das die Erde ohn feuchtigkeit nichts b:m-gm kan/waüaber die Erde obe herab befeuehtiget würt/so findet man noch täglichs (werswamemmen will) vi! seltzamer gewachst ohn allen samen aufskomen / die auch niekein sa-wen gehabt oder bnngen. Alsnemlich die gememHirKung/etliche Mawrkreutter/ En-gelsüß/Beerlappen/deßgleichen etliche Satyriones/Bellenbeum/vndAhö?ne/ze" dem "allm/sowerden täglich Kreutter/Stauden vnd Bcum funden (wer es mercken wksl)anmdm/dahm<hrnatürlicher rechter samen noch me kommen ist/als auff c5l!chen lnaw:cnvnd hohen Thürnen. Solches aber semd heimliche verbotene ding der Mmr/ wn kausM,

altes

^k. ^ »»» »z?»