Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
400v
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Von der stauben/Hecken vnd beumen Ander,

alles erkündigenfDarumb wölleqwir nuhn still halcen/vnd vne rhüe geben vndttdsscmholdscligen/außgesp-eilken Ahomc baum/vnd andern züsch-cibcn das vbcrig bcftlhen^

Ahom.

Gifft/B:echen.

-icets.

Schlangenbiß.

"Zanwehe:

Augenfläß.

Geschwulst.Hitzige pzesten?.Brandt.

Von den Namcn.

ErschonAhomeoderWaldcsehern heijsctzu Latein Platanus/vnd das wild geschlechtdar-uon nennet man auch ^ein-baum.

Von der Krafft

vndWürckung.AS laub vnndwasmeh! daran/ist kalttrfeuchter Nakur/sagtGalenus / würt zür Artzneyauch erwehlek.

Znnerltch.

AS laub m wem ge-sotten vnd ged:unckcnwiderstehet dem giffeder Schlangen. Gemcltebletter mit Wlg bereit vndgenossen / soy güt sein fürdas buchen.

Die grünen beer mitWein gedzuncken / hcljfenwider Schlangen biß. t

JE rinden inn Essiggesotten/vn denselbenim Mund gehalten/stillet das Janwehe.Die zarten bletter/wannsie noch jung seind/ mit weissem Wem gesotten vnd den Augen genützet/ stillen dieflHvnd das rinnen derselben.

Gemelte kochung/oder das jung laub für sich sekbs zerknütschet/vnd vbergelegt/zer-theilet geschwulst / hitzige Beulen/allen Brandt vom Fewr oder kelteentstanden. Andereweh? tugent mögen auß jetzernenten erfunden werden.

Wir wollen vns nühn in die Rühe begeben vnd still halten. Dann das klein FischlemRemora genandk / welches auch die grosse Schiff im Meer M zuhalten bezwinget/ hatmich schon auch vmbgeben/das ich weltterHieFeder in disem fall nicht führen kan.

Dem Herren im Himmel sey lob vnd danck gesagt/ der wolle durch seinen Sohn vndGeist verleihen/das diß werck/ dieweil es itt Kottes Namen vnd Eh?e angefangen vnd be-schlossen/auch hinfürterzü Göttlichem lob/vnd des Nächsten wolfart angenommen vnnsgcnützet werde/Amen.

pialm. 115.

Nvl)l8I)o!rnne,nonLec! nomim ruc» äa ZIo.vi2m«

Aervicrdte