scheld/7?amm vnd Würcknng II! Theil. ?55>
der MsiY'im Mund zerkewet/bringet ein guten geruch/vertreibet den bösen Athem/steif- Mund arynep.fttdaszanfletsch/Oettrechet die Beulen des selbigen/vnd machet (darmtt gesalbet) cinlau-Achemv.id
ter Angesicht. , ,' zanfic-ich.
Terpentin vnndweljses Hartwerden zu pstaster vnd salben viPütigerwthlek. Das ^aucer angesiche»
will ich den wundtaryten bcfelhen. ^ Pflaster vud
Dn summa Hartz vnd Terpentin reinigen die alten vnd newen Wunden/erweichendie harten geschwar an allen enden/ heilen böse grmd an Vwe vn ^eueen/ wie dz die täglich '""eerfchruuggtbt/vnnd em^der versiendZgcr Meljker sclbs wccht Zu machen vnnd zu geben.
Wemer daruon züsch:eiben/w!ll nicht von Nöthen sein.
^ Schern Holtz wckchßtinn hohen/dunckelen/feuchten
Wälden/etlichsaucha»t stcinichten Rechen/vnd istzweyerley ark.
Tragen oder gcwinm beidesainpt zerfpaltene leuber/ gleich wie detSperwerbaum So:bus. Iü beiden seiten des stiles/ seind dle blet-ter gegen einander geftyt.DiseBeum werden seh: hoch vn schlecht/
Hab nie kein stuchtan dlsen Beumen gesehen.
Von den Namen.
ER Eseherbaum heißt zu Latein Fraxinus/ im Griechischen ^^5 - Bumelia oderA? polymelia/grosser Eschern/aujf Welsch Ireßna.
Vom andern geschlecht mit den rocen beeren/ist amW> eapitel geschnbm.
Von der K rafft vnd Würckung.
>Iser bäum hat das leb/das er kein Schlangen vmb sich leidet/wie das die erfahrungbeweißt-Darumb mag man Eschern hoch vn rinden für Schlangen gisst brauchen.
Hnnerltch.
!nwajser/auß Eschrrn rinde qeb?andt/ist ein außbundtfürden Stein vn Galsucht. Stein.
Das laub in Wein gesoMn vnd gevmnekcn / bekompt wo! den 4eber vnd Mtty- Gesuche,süchtigen. . ^eber
Also thut auch das öly gebzandt von dem Eschern holtz/gedzunckm vnnddarmitge- Mll'/sncht.s?lbet/sagt Manardus Jenarlensis super Mesuen.
Sojemands gebijsen werevon einer Schlangen / dem sol man die obersten gipN- ^lcmdceEscherbaums zerstören/dcn saffc heraujser drucken/vnd dem geletzten zu tt tnckengeben/dem selben soll das gifft nicht schaden.
Es mag auch ernente kochunq den ^Bastersttchkigen nicht schädlich sein. ^ '
Etlich machen Bacher vnd Trtnck gesehn aust Eschern holß / vnd wollen das man Schlangen kkdaeMt!tzdarmitringere/wann man stars daraus? pflegctzu dnncken. Waffclsucht. "
Etlich lehren/wann man Echern taub zerstoß/vndett,ehe zett den außgetrnckren jafftMttWe in trlncke /das soll diefeisiren 'leut mager machen mn kurtzer zeit. Ich Habs Nicht 5> js^- Leuk,n^mjücht/bedarffsauch Nicht/dö:ffte wol das ich das gegenthe!lb:a»i.hte. s«
Eusserltch.
Eschern wachsen da bleibet kein schlang / das hak plinius erfahren vnnd spricht/
^)waun Gehlangen mit Efchern vmbgeben werden/so flichen sie ehe mns Acwr/ dann
zum Eschern holtz. Darumb ohn zweiffel der rauch von Eschern hoZtz die Sehlan- L saugen,gen vertreibet.
Die rmden von Eschern gesandt zü äschen/vnd darauß ein Sälhlem gcmachet/vnd ,ttstrichen/soll aller Hand dosen gnnd heilen. ^ o .cr gutt.
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