Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
398v
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Gummi.Terpentin.

Von der standen/Hecken vnd tcumen Vnder^

ottetl c dann einen bäum nennck man inn disem ott also/vnd an einem andern ott änderst)wcrwil! dann gewiß daruon schzeiben.Jch w;ll auffdißmal die schwa! tzThannmitdem-ten schclet/so man auch rote Thanen heißt/ pieeam nennen.Vnd der weiß Thanen bäumsoll Adies helssen. Der Lerchen baum/^an> vnd 4arex/von welchem der Terpentin fleußtVnnd den andern ftlßten bäum nennet man Tällen / soll Teda sein/darbey will iebslassen/vnnd die namen gründtlicher ersuchen / den müssigen befehlen/ mögen die Alpeninn Wallis ersüchen/vnd S Bernhart in der Clausen anrüffen.

Der Gummiaber/soaußallenHartzbeumen fleußt/ heksset Restna/vnnd das weichBäch vom -Lerchen Tällen bäum /ist vnserTeutscher Terpentin/zü Latein Mliqui-^>a/vnd ^arignagehei/sen.^ anderweiß »^)arH oder Gummi he»sset ^Xeflna/vnddaöaesb:an dt Hartz/ ptx sieea. Andere frembde Hartz vnd Bach befelhen wir den Apoteckem.

^ercbenbanm.

Von der Krafft vnd

Würckung.

^ I E Natur aller Harßm vnd Bächm

ist zu erwö:men/ zu erweichcn/zü zerthejlen/vnd reinigen geneigt. Vnderal-lem Hartz Gumiwürt bey vns der Masit>/darnach der Terpentin/als die fürmmbstengelobt.Äioseo.aber rhümet den Hartz von Terebintho/darnachdcMast,x/zümd:ittmdenThannen vnd Kyffern Hartz / vn Züm letstender vom Teda oder Tällen fleußt. Äoch wer-den alle Hartz Gummi vnd Terpentin züvi-len pzesten inn ^eib vnd ausserhalb erwehlet.

Innerlich.

Gisst-

«Verfehlte Bzuß.^uttg/L.eber.

Schwindsucht.Alter Hüften.Aeichen.

Blüt sxewet^

iVjiLiislii

Magen.

Chöner gewaschener Terpentin aujflvier löffel voll / vngefah?!ich eingenom-men/soll dem Gtjst/in Speißvntranckgenossen / hefftig widerstandt thun / das Mg«ußtreiben/ das dem Menschen kein schadenfernere mögezüstehen.

Eb soll gemelter Terpentin senfftiglichpurgteren/die versehtte Bmst/^ungvnndie-ber reinigen vnd heilen. Sonderlich soll derTerpentm/wo! bereit vn gewaschen /güt seinfür die Schwindsucht/für den alten Hüsien/keichen/ vnd für das eytterig blütspewen/ vonwelchen p:esten die Schwindsucht sich erhebt.

Der Masty' hak gleiche würckung / denmag man für sich selbs/ oder mit Honig?» ei-ner Latwergen bereiten.

In summa/ Mast^ vnnd Terpentin te-koMen der versehrtk B:ust seh! wol/ die von d? Hauptflüsscn verwunde seind worden Da-rumb laß ich nm die Mulm wol gefallen welcher Compositkon der Maflix gcnomc»?würt/dann der Mastl/ bekomptauch dem Magen wol/sagt Ätoscor .ltb.j.cap ir/pi). M

Ensserltcs> "

E tugend des Mastft/Hartz/Terpentin vnnd Bach/ wurt niemands^nugMkönnen hesch!etbm.AlleWundtartzet können deren kerus empären.Soch wwmz/