Vorrede.Ohne ist zwar nicht, und muß ichselbsten gestehen, daß nicht alle Stückeeben merk würdig, auch eines besser aus-gearbeitet seyn, als das andere. Alleinelese man den berilhmten GAYOTT vonPITAVAL, so wird man ein gleicheswahrnehmen. Die Sache des falschenMartin GVERRE (*) ist vielmehr aus-gearbeitet, deutlicher vorgetragen, undgründlicher erwiesen, als der Handel desHerrn de la Roquette, worinnen nurein leeres Wortgepränge anzutreffen,und dasjenige, was eigentlich erwiesenwerden solte, als eine schon bewiesenSache festgestellet wird. Es kan diesesauch nicht wohl anders seyn, wir seyndnicht einen Tag gestellet, wie den an-deren. Heute ist unser Verstand ganzheiter, und aufgeweckt: Morgen erei-gnet sich ein kleines Schicksal, welchesdenselben in etwa niederschlägt. An die-sem Tage haben wir recht ästhetischeBegriffe, an jenem fehlet es uns an demBezeichnungs=Vermögen: zu einerZeit seynd unsere Leibs= und Gemüths-Kräf(*) Dieser Handel ist zu finden in den Causescelebres Tom. I. p. m. 8. Jener hingegenTom. V. p. 381.
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