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reiches, u. a. durch die Zuführung von Pflichtexemplaren stetiganwachsendes Material bieten kann, ist bekannt; dennoch istdie Stadt Köln, als thatsächliche Hauptstadt der Rheinprovinz,für die Vereinigung aller auf die rheinische Geschichte undGeschichtschreibung — auch die westfälischen Gebiete des vor-maligen Erzstifts Köln sind thunlichst zu berücksichtigen — imweitesten Sinne bezüglichen Druckschriften der natürliche Mittel-punkt, und es wird demgemäss unserer Abteilung für rheinisch-westfälische Litteratur besondere Pflege gewidmet.
Die Stadtbibliothek ist seit Aufnahme der Gymnasialbibliothekvorläufig die einzige grössere öffentliche Büchersammlung inKöln; sie hat infolgedessen allen denjenigen litterarischen Be-dürfnissen zu genügen, für welche nicht besondere Fachbiblio-theken bestehen. Die Zahl derselben ist ziemlich gross. Essind zu nennen:
1. die Handbibliothek der Stadt Köln; sie besteht aus denzum Handgebrauch in den städtischen Verwaltungsbureauxaufbewahrten Werken. Katalog ist gedruckt 1 );
2. die Bibliothek des städtischen Statistischen Amtes(Rathausplatz 6); Lehrbücher, statistische und Verwaltungs-berichte von Städten, Verkehrsanstalten u. s. w.;
3. die Handbibliothek des Stadtarchivs (Cäcilienstrasse 1A);geschichtswissenschaftliche und Nachschlage-Werke;
4. die Bibliothek des städtischen Kunstgewerbe-Museums(Rechtschule 8); kunstgewerbliche Handbücher, Druck-schriften zur Geschichte des Kunstgewerbes und eine Vor-bildersammlung;
5. die vereinigten Bibliotheken des Gewerbevereins undder Gewerblichen Fachschule (Salierring 40); Zeit-schriften und Handbücher aus dem Gebiete der Techno-
') Vgl. oben Seite 11 Anm. 2.
Veröffentlichungen der Stadtbild. III.