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behrlich sind oder später Bedeutung gewinnen können und derenBeschaffung und Bearbeitung mit den jeweils zur Verfügungstehenden Arbeitskräften ausführbar erscheint. So werden u. a.die sehr zahlreichen Rezensionen von Schriften zur rheinischenGeschichte und Litteratur nach wie vor vollständig in die Samm-lung der Ausschnitte aufgenommen, während die Berichte überdas kölnische Vereinsleben derartig angewachsen waren, dassneuerdings von ihrer ferneren Aufnahme abgesehen werdenmusste; für solche Gebiete kann die Durchsicht der in derBibliothek gebunden aufbewahrten Jahrgänge dem Benutzernicht erspart werden 1 ). Ähnlich verhält es sich mit den Auf-sätzen zur Geschichte der Stadtverwaltung: es lässt sich nichtimmer im voraus feststellen, was von Interesse sein kann, dochwird in der Auswahl ziemlich weit gegangen; so wird z. B.von allen Berichten über solche Festlichkeiten und sonstigebemerkenswerte Gelegenheiten Notiz genommen, bei denen einVertreter der Stadt in amtlicher Eigenschaft zugegen war; dieErfahrung hat gelehrt, dass die Verwaltung an der Aufbewahrungsolcher Berichte ein Interesse hat.
Die Durchsicht und Verwertung aller in Köln erscheinendenZeitungen geschieht seit 4 Jahren; sie beginnt mit dem 1. Ja-nuar 1886; doch konnte in einzelnen Fällen auf frühere Jahr-gänge zurückgegriffen werden, welche die Bibliothek in duplobesitzt; es sind das:
die Beiblätter zur Kölnischen Zeitung von 1816—1838;
die Kölnische Volkszeitung von 1885;
die Beiblätter zu den Kölnischen Blättern von 1860—1869.
Ausserdem konnte eine bereits vorhandene Sammlung vonAusschnitten, die von der früheren Verwaltung des Stadt-archivs geführte sog. Chronik, verwendet werden, auf deren
*) Eine bei der Bibliothek des Konservatoriums der Musik angelegteSammlung von Zeitungsausschnitten, betreffend Kölner Konzerte u. dergl.,sei bei dieser Gelegenheit genannt.
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