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12. die Schenkung des Oberlehrers Dr. Franz Weinkauff(etwa 1000 Bände) vom Jahre 1886, klassische Philologie undGeschichte des Altertums;
13. die. zum Teil im 1. Hefte dieser Veröffentlichungen*)erwähnten, Zuwendungen von geringerem Umfange;
14. die regelmässigen Beiträge hiesiger Verleger undDrucker, Behörden und Vereine an Zeitungen und sonstigenperiodischen Veröffentlichungen, Schriftproben, besseren Erzeug-nissen des Accidenzdruckes u. dergl. mehr;
15. die Anschaffungen aus städtischen Mitteln; die etats-mässigen Kredite waren, wie aus den Zusammenstellungen im1. Hefte dieser Veröffentlichungen 2 ) ersichtlich ist, von jeherganz unzureichend; so konnten noch im Etatsjahr 1879/80, nachDeckung der Kosten für Zeitschriften, Urkundenabschriften fürdas Archiv u. dergl., aus dem Ordinarium nur etwa 100Mark für Bücherankäufe verbraucht werden, da der etats-mässige Kredit nur 1506 Mark betrug; nach Einrichtung einerbesonderen Bibliothekverwaltung wurde der Kredit für Anschaffungvon Büchern mit dem Etatsjahr 1880/81 auf Mark 3000 und,nach Aufnahme der Gymnasialbibliothek, mit dem Etatsjahr 1886/87auf Mark 5000 erhöht, auch der Kredit für Buchbinderarbeitendementsprechend reichlicher bemessen.
Es ist ein glücklicher Zufall, dass die oben genanntengrösseren Bestandteile, welche die Bibliothek im Laufe der Zeitin sich aufgenommen hat, fast durchweg als eine wertvolleErgänzung des älteren Bestandes anzusehen sind; eine plan-mässige Vermehrung des letzteren hat nicht stattgefunden. Wennauch die freiwilligen Zuwendungen zum Teil nicht ohne Zuthunder Stadtverwaltung zustande gekommen sind, so konnte dochvon einer systematischen Sammelthätigkeit städtischer Verwaltungs-
') Seite 10—11 und Seite 36—37.2 ) Seite 9—10 und Seite 20—22.
KBMM
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