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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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8.

Für die Vergoldung ist eine der Druckausstattung des Buchesmöglichst entsprechende Schriftsorte zu wählen.

8. 9.B&ndnammern sind in grossen, Unterabteilungen eines Bandesin kleinen arabischen Ziffern wiederzugeben.

§. 10.Interpunktionen Bind bei der Titelvergoldung in der Regelnur statthaft, um Abkürzungen zu bezeichnen; bei dünnen Bücher-rücken, welche nicht quer, sondern in der Richtung von untennach oben bedruckt werden, ist zwischen Verfassername undTitel ein Komma anzubringen.

§ 11.Als eilig in Auftrag gegebene Einbände sind innerhalb 3Tagen, andere innerhalb 10 Tagen nach Aufgabe der Bestellungabzuliefern.

§. 12.Der Name des Buchbinders ist durch einen Stempel oderdurch ein kleines Papierschildchen in einer Ecke der Innenseitedes untern Deckels anzubringen.

V. Die Benutzung der Bibliothek.

Allgemeines. Die Benutzung der Stadtbibliothek geschiehtdurch Entleihung von Büchern oder durch Einsichtnahme der-selben im Lesesaale. Unter dem 17. August 1878 wurden Be-stimmungen über die Benutzung des Archivs und derBibliothek der Stadt Köln und. nachdem inzwischen die Biblio-thek eine gesonderte Verwaltung erbalten hatte, unter dem 6. Juli1881 eine Bibliotheksordnung erlassen; eine Revision der-selben ist infolge der sehr erheblichen Verkehrssteigerung neuer-dings notwendig geworden. Mit dem 15. April d. J. tritt die nach-stehende revidirte Bibliotheksordnung vom 31. März 1886in Geltung:

Bibliotheksordnung.

§ 1.

Lesesaal und Ausleibbüreau (Bücher-Expedition) der Stadt-bibliothek sind, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage sowie der

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