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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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1*17 Bänden. Sämtliche Bücher waren im Rathausturme aufge-stellt, in welchem sie auch während der französischen Okkupationunversehrt geblieben sind; nach Zweck und Anlage war dieBibliothek keine öffentliche, sondern ausschliesslich Handbibliothekdes Rats; hat sie es vielleicht dieser ihrer praktischen Bestim-mung zumeist zu verdanken, wenn sie dem Schicksale so vielerandern Sammlungen von allgemeinerem Interesse entgangen ist,-ii war sie doch auch wissenschaftlich wertvoll genug, umwenigstens nach einer Richtung die Grundlage zu einer derBedeutung der alten Reichsstadt würdigen grösseren Bücher--ammlung bilden zu können. Eine solche in geradezu grossartigerWeise geschaffen zu haben, ist das Verdienst eines opferfreudigenkölnischen Bürgers: Franz Wallraf.

Zweitor Abschnitt.

I»iis Wallrafsche Vermächtnis und die weitereEntwicklung der Bibliothek.

1824-1877.

Das Vermächtnis. Die Erwerbung der Büchersammlungdes Professor Wallraf) bildet einen hochwichtigen Abschnitt inder Geschichte der Bibliothek.

Die Verdienste dieses Mannes sind von Smets 2 ) und besondersvon seinem jüngsten Biographen Ennen 3 ) in eingehendster Weise

') Ferdinand Franz Wallraf, geboren am 20. Juli 1748 zu Köln, studiertedaselbst Philosophie und Theologie, 1760 Professor am Montaner-Gymnasium,1772 zum Priester geweiht, 178(5 Professor an der Universität Köln, 1794Rektor, t am 18. März 1824.

*) Smets, Ferdinand Franz Wallraf. Ein biographisch-panegyrischerVersuch. Köln, M. DiiMont-Sehauberg. 1825.

a ) Ennen, Zeitbilder aus der neueren Geschichte der Stadt Köln, mitbesonderer Rücksicht auf Ferdinand Franz Wallraf. Köln, M. DuMont-Bohanberg. 1857.

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