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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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von eigentlichen Archivalien zu denken. Nachweise über Entlei-liung von Büchern fehlen für die ältere Zeit gänzlich; von 182(5an sind Aufzeichnungen von Fuchs und später von Ennenerstere auf einzelnen Bogen, letztere im Anhang zum Journal desArchivars gemacht worden; sind dieselben, was allerdings mitguten Gründen zu bezweifeln ist, vollständig, so hat die jährlicheDurchschnittszahl der ausgeliehenen Bändein den Jahren 1826 -1856: 1018571866: 80 18671876: 120

nicht überstiegen. Diese niedrigen Zahlen erklären sich durchden Mangel eines wesentlichen Erfordernisses: es fehlte an einemGebäude zu einer würdigen und zweckmässigen Unterbringungder städtischen Bücherei und damit an jeder äussern Anregungzu ihrer lebhaftem Benutzung.

Dritter Abschnitt,

Die Bibliothek im neuen Gebäude.1877188(5.

I. Allgemeines.

Der Neubau. Um für die wertvollen Schätze der Bibliothek,besonders für das Wallrafsche Vermächtnis, eine angemesseneUnterkunft zu schaffen und damit dem Andenken dieses Manneseine alte Ehrenschuld abzutragen, wurde anfangs der Ausbauzweier an der Nordseite des Rathausplatzes belegenen, vom so-genannten Spanischen Bau bis zur Bürgerstrasse reichendenstädtischen Gebäude in Aussicht genommen; 1 ) nachdem die Vor-lage der Pläne sich wegen des inzwischen ausgebrochenen Kriegesmit Frankreich längere Zeit verzögert hatte, wurde in der Sitzungder Stadtverordnetenversammlung vom 6. Februar 1874, unterBewilligung der erforderlichen Kredite, der Neubau eines

'i Verhandlungen der Stadtverordnetenversammlung vom 17. März 18G9.