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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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aufgestellt wurden, dürfte das Resultat der Umzugsarbeiten keinungünstiges zu nennen sein; es wurde ermöglicht durch die Ver-wendung von Mannschaften der in allen derartigen Arbeitentrefflich geschulten städtischen Feuerwehr, durch die aussersteAnspannung aller verfügbaren Kräfte, ganz besonders aber durchdie der städtischen Bibliothekverwaltung, welche vertragsmässigden Transport zu besorgen hatte, in ausgiebigster Weise gewährteUnterstützung des mit der Gymnasialbibliothek genau vertrauten.nunmehr nach vierzigjähriger Amtstätigkeit in den Ruhestandgetretenen Bibliothekars Professor Dr. Düntzer.

Das Verfahren beim Transport war in Kürze folgendes: Uindie durch die Aufstellungsnummern vorgeschriebene Reihenfolgeder Bücher möglichst beibehalten zu können, wurden besondereTragkisten von Tannenholz, 0,SOm lang, O.ötJm breit, 0,30m hoch,angefertigt, und zwar zwei Schichten zu je 33 Stück; dem ent-sprechend wurden auch die Arbeiter in zwei Schichten von je34 Mann geteilt, von denen die erste da- Einpacken und dasVerladen in den Möbelwagen, die zweite das Ausladen und dieEntleerung der Kisten sowie die provisorische Aufstellung derBücher besorgte; sobald der Wagen mit der einen Schicht leererKisten zum Gebäude der Gymnasialbibiiothek zurückkam, .standdann die andere Schicht bereits gefüllt im Hausflur zum Verladenbereit; so ging, trotzdem die den jeweils wachtfreien Mann-schaften der Feuerwehr entnommenen Arbeiter täglich wechselten,der Transport sehr pünktlich von statten, und es konnten jedenTag durchschnittlich drei Fuhren bewältigt werden. Die Trag-kisten wurden gleich bei der Füllung mittels eingesteckter grosserPappfahnen numeriert und konnten so in richtiger lleihenfoige anden Bücherstand gebracht und geleert werden.

Ist es durch diese Vorsichtsmassregeln ermöglicht worden,die Ordnung der Bücher wenigstens nach Hauptgruppen einiger-massen beizubehalten, so konnte mit Rücksicht auf die Kürze derfür den Transport gebrauchten Zeit die erste Aufstellung dochnur eine provisorische sein. Die Trennung der Folianten vonden Büchern kleinern Formates wurde schon bei dieser Gelegen-heit ausgeführt; die Zahl der erstem war. wie sich dabei heraus-stellte, grösser, als die vorausgegangene sehr unsichere Schätzunghatte vermuten lassen.

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