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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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laufenden Bestellungen auf einzelne oder auf alle eine näher zubezeichnende Materie betreffenden Programme sobald als möglich,in der Regel aber binnen 24 Stunden, erledigen zu wollen. Diel'ilr dasselbe Gymnasium nach §. 1 Abs. 2 ausgeschiedene Hand-bibliothek hat einen Umfang von 240 Bänden; die Auswahl istin der "Weise geschehen, dass durchweg die bessern und dieneuem Werke beziehungsweise Ausgaben der Stadtbibliothek ver-bleiben.

Die Sammlung von Handschriften und Urkunden wurde demStadtarchiv überwiesen und in dessen Räume im Laufe des MonatsJuni 1885 übergeführt

Die Übernahme der Bibliothek wurde schon im Juni 1885vorbereitet. Die Anordnung der Büchergestelle in dem Gebäudean St. Gereon erschwerte die Übersicht in hohem Grade; eswurde deshalb zunächst erforderlich, die bei der Ausräumungeinzuhaltende Reihenfolge der einzelnen Gestelle durch Wegweiserin Gestalt von Plakaten zu bestimmen; ebenso erhielt jedes ein-zelne Brett einen Zettel mit summarischer Angabe der Nummernaller Bücher, welche es trug. Ausserdem wurde, um einen An-haltspunkt für die zweckmässige Einstellung der Tragbretter imstädtischen Hililiothekgebäude zu gewinnen, eine Ausmessung desBücherbestandes nach laufenden Metern vorgenommen; der fürdie verschiedenen Bücherformate erforderliche Raum konntenicht gemessen, sondern nur abgeschätzt werden, weil in der'Gymnasialbibliothek eine grundsätzliche Trennung der Büchernach diesem Gesichtspunkte nicht durchgeführt war. Alle dieseVorarbeiten waren notwendig, um Zeit und Kosten des eigent-lichen Transports auf ein möglichst geringes Mass zu beschränken.Die Überführung des gesamten Bestandes von etwa 40 000 Bänden,2 grossen Globen, Möbeln, Leitern und einigen transportabelnBüchergestellen wurde in 13 Arbeitstagen bewerkstelligt, ohnedass es nötig geworden wäre, das Ausleihgeschäft und die Be-nutzung des Lesesaales in der städtischen Bibliothek zu unter-brechen. Mit Rücksicht auf die verhältnismässig sehr grosse Zahlschwerer Folianten sowie auf den Umstand, dass in der angege-benen Zeit die Bücher aus dein in halber Höhe mit Galerienausgebauten zweiten Stockwerk des frühern in die gleiche Höhedes städtischen Hibliothekgebäudes gebracht und sofort provisorisch