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Um die nun beginnende definitive Aufstellung der Bücherschnell und sicher erledigen zu können, mussten alle Bände miteiner von aussen deutlich erkennbaren Signatur und Nummerverseilen werden; die neuern von ihnen, wenigstens diejenigen inhellem Schaflederband, waren zwar, wo es sich irgend ausführenHess, durch die frühere Bibliothekverwaltung handschriftlich sig-niert worden, dagegen fehlte bei einem sehr erheblichen Teile deraltern Bücher eine solche äusserliche Bezeichnung gänzlich odersie war unleserlich geworden. Es wurde deshalb auf den Rückenjedes einzelnen Bandes ein kleines bedrucktes Papierschildchengeklebt, welches die Zugehörigkeit des Werkes zur Gymnasial-bibliothek und zu einer bestimmten Gruppe ersichtlich macht;die Nummer wurde handschriftlich beigefügt; z. B.:
G. B. IX317Diese Anordnung hat sich ausserordentlich gut bewährt; die Auf-stellung würde ohne Hülfe einer äusserlichen Signierung undNumerierung sicher das Dreifache an Zeit und Kosten erforderthaben.
Bei einem Teile der Bibliothek konnte die definitive Auf-Btellnng ohnedies nicht direkt erfolgen; die reiche und vielbenutzteAbteilung III, Kunst und Litter atur, für welche eine durch-gehende Numerierung nicht bestand, musste, um ihre Zugänglich-keit nicht zu verzögern, unter Heranziehung wissenschaftlicherAibeitshülfe nach einem übersichtlichen System neu geordnetund numeriert werden. Bei der Abteilung IV, Theologie, warzum Zweck einer systematischen Anordnung schon vor längererZeit eine neue Numerierung im Katalog vorgenommen, vonletzterm auf die Bücher aber nur teilweise übertragen worden;auch diese Arbeit wurde, um nicht durch zwei konkurrierendeNumerierungssysteme in einer und derselben Abteilung dauerndeVerwirrung hervorzurufen, bei Gelegenheit der definitiven Auf-stellung durchgeführt. Die letztere war bereits Ende Septemberabgeschlossen.
Für die Kosten der gesamten Übernahme wurden besondereKredite bewilligt. 1 )
«) Vgl. oben Seite 22.