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Die Stadtbibliothek in Köln : ihre Organisation und Verwaltung ; Beiträge zu ihrer Geschichte
Entstehung
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Semesterberichte, über wichtigere Vorkommnisse in der Bibliothekdurch ausserordentliche Vorlasen unterrichtet.

Bezüglich der Verteilung der Arbeiten sind folgende Angabenzu machen: Der Bibliothekar besorgt neben der Leitung undÜberwachung der Geschäfte die Ausarbeitung der Kataloge, denwichtigern Teil der Korrespondenz mit Einschluss der Berichte,die Ausarbeitung der Vorschläge für Anschaffungen sowie ferneralle Massnahmen zur Vermehrung der Bibliothek durch Schenkungund Tausch, endlich die Prüfung und Bescheinigung der Rech-nungen. Der Volontär war. soweit er nicht zu seiner Informationmit den Sekretariatsgeschaften betraut wurde, bisher meist an

Sekretär besorgt

der Ausarbeitung der Kataloge beteiligt. Derdie eigentlichen Büreaugeschäfte, nämlich die Beschaffung undVerwahrung der Schreibmaterialien. Postwertzeichen und dergh,die Reinschrift und Expedition der Briefe, die Ordnung und In-standhaltung der Akten, die Führung des Korrespondenzjournals,die Bestellung und Inventarisierung der Bücher, den Geschäftsver-kehr mit den Buchbindern und die Vorrevision sämtlicher Rech-nungen. Der aus dem Kredit für Arbeitshfllfe unterhaltene Gehülfehat die Kontrolle der periodischen Schriften, die Aufsicht über denLesesaal, «las Ausleihgeschäft mit Einschluss der darauf bezüg-lichen, kurzerhand geführten Korrespondenz. Der Buchbinderund Diener besorgt die Heizung und gewöhnliche Reinigung derBibliothek, die Botengänge, die Ausbesserung und Etikettierungder Hin her. die Kollationierung der Zeitungen, den Transport derBücher in das Bureau oder den Lesesaal und zurück sowie allesonst erforderlichen I Hilfsdienste; er ist ausserdem zum ordnungs-massigen Verschluss der Bibliothekräurae verbunden. Zur Betei-ligung an den Katalogisierungs- und Ordnungsarbeiten wird je nachBedürfnis und soweit der für Arbeitshülfe verfügbare Kredit esgestattet, wissenschaftliche oder Schreibhülfe herangezogen; dieHonorierung erfolgt nach Arbeitsstunden beziehungsweise halbenArbeitstagen. Die Anfertigung der mechanischen Zettelabschriftenwird im Akkord, unter Berechnung nach der Stückzahl, angeeigneteund zuverlässige Arbeiter vergeben.

Die Dienststunden des Bibliothekars, mit welchen jedoch seineThätigkeit für die Bibliothek nicht erschöpft ist, fallen in dieZeit von y2 Uhr, Sekretär und Gehülfe sind vom 1. April bis