164Endzweckes der Religion, nemlich der zwei ganzunauflösbar verknüpften und in der Religion Je-su nie zu trennender Vorwürfe, das physischeso wol als das moralische Glück aller Ne-benmenschen nach allen Kräften zu befoderndie Geistlichen leicht fallen konnten, sehr gut kanute;fand es daher nöthig, dieserhalb dem würdigsten Bischofe, seinem Lehrling, ja Vusemfreund, dem Timotheusfolgende Vorschrift zu geben, wie man solche lesen kanin seinem zweiten Brief an den Timotheus im 2tenHauptst. dem 23. und 24. Vers. “Aber der thörichten undunnützen Fragen entschlage dich: denn du weist es daß„ sie nur Zank gebähren. Ein Diener des Herren sol“ aber nicht zänkisch seyn, sondern freundlich ge-gen jedermann; lehrhaftig; der die Bösen tragenkan mit Sanftmuth., Nicht allein gab er diese Erin-nerung dem Timotheus; sondern er wiederholetdieselbe auch in seinem Briefe an Titum, (Cap. 3. v. 9.)der ebenmäßig ein vom Apostel angesetzter Bischof war.....
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Philosophische Betrachtungen eines Christen über Toleranz in Religion, zur Grundlage der Vereinigung sämmtlicher Religionen
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164
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