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an der Nordwestccke der Kirche muß bei eine»! so zahlreichenKloster als durchaus ungenügend erscheinen. Die in demChor der Kirche eingetragene Anordnung der Altäre und derChorstufcn gehören einer Neuerung der späteren Zeit an. ^
Ehemaliges Kamlz'meMostei zu Mainz.
Taf. IX. Veigl, S, 231.
Das Original wurde uns durch Herrn Conrad Krans,zu Mainz, gleichfalls aus den Wetter'schcn Papieren, freund-lichst mitgetheilt. Dasselbe gibt den oberen Stock des altenKlosters mit den für die Hofpitalzwecke in Aussicht genom-menen Veränderungen. Diese sind hier unterdrückt. An derunteren Seite des Blattes zieht in nordöstlicher Nichtnng diehcnte noch so genannte Kapuzinergassc; der äußere Gebäudc-zug des Klosters muß mit dem Eingang der Kirche dnrcheine Mauer in der Straßcnflucht abgeschlossen gedacht wer-den. Unser Plan war darin nicht bestimmt genug, und soblieb der äußere Abschluß des Klostergcbietcs nach dieserSeite weg; offenbar lag hier ein kleiner Hof zwifchen deminneren Kloster. «3.^
Carmelitenlürche zu Mainz.
Taf. X> und X^. Vergl. S, 239.
l^Den Abbildungen liegen Ausnahmen zu Grunde, welcheim Jahre 1876 von dem Stadtbauamte Mainz angefertigtwnrden, als der Umbau der Kirche zu einem Gewerbe-Museum beabsichtigt war. Herr Stadtbaumeister Kreißighatte die Gefälligkeit, die officielleu Aufnahmen nns zurBenutzung zu überlassen; andere Aufnahmen oder Abbil-dungen des merkwürdigen Baues sind bis jetzt nicht ver-öffentlicht worden.
Der Bau stammt aus eitler Bauzeit uud ist osscubarin raschem Betrieb vollendet worden. Die ungewöhnlichenVerhältnisse der Anlage lassen sich theilweise, wie der ge-
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